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  • Landingpage vs. Salespage: Was ist was? – der komplette Guide

    Was ist eine Landingpage? Was ist eine Salespage (auch bekannt als Verkaufsseite)? Und wann brauche ich was? Welche Inhalte gehören auf eine Landingpage und welche auf eine Verkaufsseite, damit diese auch wirklich funktionieren und verkaufen? Die Antworten darauf findest du in diesem ultimativen Blogpost.

    Landingpage vs Salespage (Verkaufsseite) - was ist was?

    Lesezeit: 12 Minuten

    Was ist eine Landingpage?

    Was ist eine Landingpage? Eine Landingpage ist, im Gegensatz zu einer ganzen Website, eine einzeln stehende Seite im Internet. Dort leitest du ganz gezielt deinen Traffic drauf. Traffic sind quasi die Besucher:innen deiner Seite.

    Diese kommen beispielsweise über eine Facebook- oder Google-Anzeige, über einen Blog, den du irgendwo gepostet hast, von einem deiner Social-Media-Profile oder auch von einer deiner E-Mails aus deinem Newsletter. Wo auch immer du den Link zu deiner Landing- oder Salespage bekannt gemacht hast.

    Eine Landingpage nutzt du für dein Online-Business, um darüber deine Gratis-Angebote anzubieten. Das ist auch der wichtigste Unterschied zur Verkaufsseite (Salespage) – du „verkaufst“ quasi eine GRATIS-Sache auf der Landingpage. In der Regel müssen deine Besucher:innen dazu nur ihre E-Mail-Adresse in einem dafür vorgesehen Feld eintragen (im sog. Opt-in-Formular).

    Wenn deine Landingpage nicht ansprechend getextet oder gestaltet ist, wird dein Angebot entweder nicht genutzt oder nicht so gut, wie es könnte. Dann konvertiert diese Seite nicht gut und sollte unbedingt optimiert werden. Denn du verlierst dadurch potentielle Kunden.

    Eine Landingpage ist nicht nur für dein Freebie geeignet oder für die Buchung eines Erstgespräches, sondern auch für eine Anmeldung zu deinem (Launch-)-Event, wie Webinar, Challenge und ähnliches. Oder auch um deinen Podcast vorzustellen etc. – je nachdem, was du anbietest. (Wie du dir mit Freebies eine E-Mail-Liste mit kaufbereiten Menschen aufbaust, kannst du hier lesen.)

    Ok, die Landingpage haben wir nun etwas definiert. Nun kommen wir zur Verkaufsseite, also der Salespage…

    Was ist eine Salespage aka Verkaufsseite?

    Was ist eine Salespage? Eine Salespage wird auch Verkaufsseite genannt und ist eine spezifische Form von einer Landingpage. Darum gelten auch einige der grundlegenden Regeln für beide.

    Der Unterschied ist jedoch, dass du auf der Salespage tatsächlich etwas verkaufst. Und dass dein:e Leser:in meistens auch die Zahlung direkt auf deiner Verkaufsseite vornimmt bzw. von da aus automatisch zum Zahlungsanbieter weitergeleitet wird. (Geht auch ohne, aber ist eher die Ausnahme).

    Eine Verkaufsseite arbeitet also sehr viel mehr für dich, weil sie vollautomatisiert dein Angebot an die vielen Menschen, die sie besuchen, gleichzeitig verkauft. Sie muss Leser:Innen hervorragend überzeugen können, denn sie sollen ja idealerweise ihr schwer verdientes Geld nach der Lektüre bei dir lassen und den „ja, das will ich kaufen“-Button klicken.

    Mitunter gar nicht wenig Geld!

    Ab welchem Betrag macht es Sinn, eine Salespage zu haben?

    Viele meiner Kund:innen glauben oft, sie bräuchten erst eine Salespage, wenn sie hochpreisige Coachings, Kurse oder Programme verkaufen.

    Doch das ist nicht ganz richtig…

    In der Regel nutzt du eine Verkaufsseite schon ab 20 Euro – denn deine Mini-Produkte leben auch davon, dass sie sich gut verkaufen – und einigen Tausenden Euro. Sehr teure Programme und Dienstleistungen (wenn es Richtung 5-stelligen Tausenderbereich geht) werden eher noch persönlich verkauft, sodass hier eine Salespage meistens nicht unbedingt nötig ist. (Auch wenn sie hilft!).

    Wie lang die Verkaufsseite idealerweise ist und welche Besonderheiten bei ihrer Erstellung zu beachten sind, dazu kommen wir etwas später noch. Nur soviel vorweg:

    Eine Salespage ist ähnlich wie ein Verkaufsgespräch aufgebaut. Wenn dein Angebot im realen Leben einer längeren Verkaufsanbahnung bedarf, wird auch deine Salespage länger sein.

    Deine Salespage knüpft immer an die Vorkenntnisse deiner Leser:innen über das Problem, die Lösung(en) und euer Verhältnis an. Das heisst sie holt, deine Leute genau an ihrem „Bewusstseinszustand“ ab und entwickelt sie weiter zu Käufer:innen (wenn sie gut aufgebaut und geschrieben ist!).

    Die Salespage folgt dazu einem klaren psychologischen Ablauf. Sie muss sie fesseln und emotional berühren, ihr Kaufinteresse und Begehren wecken und Einwände und gegenüber deinem Angebot entkräften.

    Die Informationshierarchie und die Auswahl der Argumente ist hier die Kunst beim Schreiben und entscheidet darüber, wie gut du verkaufst und damit wie gut dein Launch oder Funnel funktioniert.
    (Verkaufsseiten sind meist Teil bzw. Herzstück eines „Verkaufs-Systems“).

    Wichtige Regeln für Conversion-starke Landingpages und Salespages

    Wie schon erwähnt ist eine Verkaufsseite auch eine Landingpage und daher gehen wir zuerst auf einige Besonderheiten ein, die für beide gelten und enormen Einfluss auf die Conversion Rate haben. Also darauf, wie gut sie die von dir gewünschte Handlung wirklich auslösen.

    Landingpages und Verkaufsseiten haben (mit wenigen Ausnahmen) KEINE Navigation und KEIN Menü. Es wird auch immer nur ein EINZIGES Angebot dort vorgestellt.

    Und das ist auch der große Unterschied zu einer Website, die sehr viele Unterseiten haben kann, auf denen du mehrere unterschiedliche Angebote präsentierst.

    Wichtig: Auf jeder Landing- und Salespage präsentierst du immer nur ein einziges Angebot! Und auch sonst keine Ablenkungen bitte und nichts anderes zum Anklicken. Der Fokus ist entscheidend.

    Und wenn du deine Landingpage oder Verkaufsseite schreibst, denkst du nur an eine einzige Person. Du schreibst sie nur für einen ganz bestimmten Leser, der am besten deine:n Idealkund:in repräsentiert.

    Salespage schreiben lernen; Landingpage erstellen

    Bevor wir uns um den psychologischen Aufbau deiner Salespage kümmern, gebe ich dir den exakten Aufbau einer konvertierenden Landingpage vor (weil der definitiv einfacher ist!). Schliesslich ist die Hemmschwelle, seine Email-Adresse zu geben viel geringer als gleich Geld zu überweisen.

    Doch Menschen geben heutzutage selbst ihre EMail-Adresse nicht mehr so gerne her, wie noch vor wenigen Monaten oder vor ein bis zwei Jahren… Darum ist der Aufbau umso wichtiger!

    Der Aufbau einer Landingpage

    Wie ist eine Landingpage aufgebaut, die gut konvertiert? Sie braucht auf jeden Fall immer eine sehr starke Headline. Mit dieser steht und fällt alles. Und wenn du einmal feststellst, dass eine deiner Landing- oder Salespage nicht gut funktioniert, dann überarbeite immer zuerst die Überschrift.

    Dieser Aufbau der Überschrift als 3-teiliger Komplex, den ich dir hier zeige, ist übrigens perfekt für beides: Landingpage und Verkaufsseite!

    Über der Haupt-Überschrift, also der grossen Headline, hast du meistens noch so eine kleine Überzeile (Augenbrauen-Text).

    Unter der Hauptüberschrift kannst du noch eine Unterüberschrift (Subheadline) anhängen. Doch auf jeden Fall hast du hier einen ersten Button mit der Handlungsaufforderung (Call-to-Action = CTA).

    Dank dem Zusatztext oben und unten kannst du noch etwas besser die Vorteile und den Nutzen deines Angebotes kommunizieren und/oder die Zielgruppe ausrufen.

    Salespage schreiben lernen, Überschriften für Landingpage und Salespage

    Und was schreibst du jetzt in die Überschrift?

    In der Headline thematisierst du die Schmerzpunkte und / oder das Traumresultat deiner Idealkund:innen (die Benefits).

    Also quasi das Ziel oder den Wunsch, den die Leserin erreichen möchte und zu dem du ihr mit deinem Angebot verhilfst. Oder du gehst darauf ein, was sie nicht mehr will und durch dich und dein Angebot endlich los wird.

    Fragen oder Wie du-Formulierungen funktionieren gut. Wichtig ist, dass die Zielgruppe sich in der Überschrift sofort selbst erkennt. Entweder explizit, weil du sie nennst, z. B „an alle Kursersteller und Coaches“. Oder implizit (meistens besser!), weil das Thema und die Wortwahl so spezifisch sin, dass sofort klar wird, für wen es ist.

    Weiter geht’s mit dem Landingpage-Aufbau, und wir kommen zur Einleitung.

    Diese ist nicht lang. Gerne aber emotional. Emotional heisst nicht, dass du ein Shakespeare’sches Drama schreiben musst. 🙂

    Emotional wird die Einleitung für deine Leser:innen, wenn du sie innerlich berührst, weil du ihre Situation kennst und benennst. Wenn du z.B. genau diagnostizieren kannst, in welcher (noch misslichen) Situation sie sich gerade befinden und warum. Vielleicht auch, in welcher sie stattdessen lieber wären.

    Die Einleitung ist auf einer Landingpage kein Muss (auf der Salespage schon!), sie hilft aber schon sehr. ABER: Wenn du keine starke Einleitung findest, verzichte lieber ganz drauf. Sonst kannst du hier Leser leicht verlieren, wenn du irgendwelches Blabla schreibst.

    Du hast danach aber auf jeden Fall Bullet-Points, also Listenpunkte zu den Inhalten deines Angebots. Und davon 3 bis 6 richtig starke, in denen du die Ergebnisse und Benefits betonst, die dein Angebot liefert. Und neugierig auf den Inhalt machst.

    Dann hast du noch einen kleinen Über-Dich-Teil, wo du dich ganz kurz vorstellst und vielleicht ein paar Sätze dazu schreibst, warum du dieses Angebot entwickelt hast oder welche Erfolge du oder deine Kund*innen damit schon erzielt haben.

    Du hast auch ergebnisbezogene Testimonials auf deiner Landingpage, idealerweise von Kunden, die das Angebot schon probiert haben.

    Zu guter Letzt noch ein kleiner Abschluss-Satz, der einen wichtigen Benefit wieder aufgreift und – BOOM – deine Landingpage ist fertig. 👏🏼💥

    Diese braucht auch gar nicht allzu lang zu sein, sondern soll das Gratisangebot nur kurz, aber dafür unwiderstehlich anteasern, Neugierde dafür entfachen und natürlich kommunizieren, welchen Nutzen sie erhalten, wenn sie es downloaden.

    Also hier nochmal die wichtigsten Elemente einer Conversion-optimierten Landingpgage im Überblick:

    > Headline-Komplex mit Handlungsaufforderung (Call-to-Action = CTA)
    > Emotionale Einleitung (kurz!)
    > 3 – 6 starke Bullet-Points zum Inhalt
    > Über-Dich-Teil (Wer bist du und warum gibt es dein Programm / den Kurs / das Coaching?)
    > Testimonials / Kundenstimmen
    > Kurzer FAQ-Teil (Häufige Fragen – optional)
    > Abschluss-Satz mit CTA

    Wenn du dich an diesen Aufbau hältst, hat deine Landingpage eine ideale Länge, mit der du nicht viel falsch machen kannst. Denn ganz kurze Landingpages funktionieren oft nur für sehr bekannte Angebote und grosse Anbieter wirklich gut. Allzu lange können überfordern.

    Ok, das hätten wir. Dann schauen wir uns jetzt mal die Verkaufsseite aka Salespage näher an.

    Wie ist eine Salespage aka Verkaufsseite bei Coachings, Kursen und Programmen aufgebaut?

    Der Aufbau einer Salespage, die wirklich richtig gut funktioniert, ist hingegen deutlich aufwändiger. Hier präsentierst du dein Angebot in allen Facetten und mit allen Details. Das alles mit viel subtiler und (seriöser!) Verkaufspsychologie angereichert.

    Eine Verkaufsseite kannst du dir wie digitales Verkaufspersonal vorstellen, das Interessent:innen berät, ihnen Fragen ausführlich beantwortet, den Preis und die Zahlungsoptionen nennt, Einwände behandelt, den Kauf abschliesst und die Zahlung entgegennimmt.

    Und das alles im Autopilot, also ohne dein Dazutun – und völlig ohne Gespräche. Oder auch teilweise ohne, je nachdem…

    Sie muss somit viel mehr leisten als eine Landingpage. Und logischerweise ist sie darum auch oft sehr viel länger und hochstrategisch aufgebaut. Dir diesen Aufbau hier zu erklären würde den Rahmen sprengen.

    Dafür habe ich eine Salespage-Schreibvorlage und Schritt-für-Schritt-Anleitung als Workbook entwickelt. Dieser Guide „coacht“ dich durch den gesamten Schreibprozess: Er zeigt dir einen roten Faden für den psychologischen Aufbau deiner Conversion-optimierten Salespage. Du bekommst Headline-Formeln und etwickelst deine individuellen Verkaufsbotschaften und Inhalte, die zu 100% dir passen. Du bekommst ihn zu einem Mini-Preis aktuell.

    Als nächstes klären wir eine weitere wichtige Frage:

    Wie lang ist eine gute Salespage?

    Wie lang soll die Salespage sein? Das fragen mich meine Kund:innen immer und immer wieder.Doch gibt es da keine One-size-fits-all-Länge!

    Die Länge deiner Verkaufsseite hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Zum Beispiel:

    > Woher kommen deine Leute?
    > Kennen die dich schon?
    > Wissen die schon viel über dich?
    > Kennen Sie dein Angebot oder ähnliche Angebote wie deins?
    > Ist es etwas Neues oder Altbekanntes im Markt?

    Und dann hängt es davon ab, wie erklärungsbedürftig dein Produkt ist oder wie komplex deine Dienstleistung. Auch wie teuer.

    Der Entscheidungsprozess beim Kauf ist quasi so lang oder kurz wie im echten Leben auch …

    Grundsätzlich gilt: Je besser, die Besucher:innen dich und dein Angebot kennen, desto kürzer sind Landing- und Salespage (also wie heiß oder kalt die Kontakte sind, der bei dir landen). Bei „kalten“ Besucher:Innen (also Menschen, die dich noch nicht gut kennen und quasi Fremde aus dem Internet sind) musst du natürlich viel viel mehr anwärmen, um Vertrauen aufzubauen.

    Aber auch dafür gibt es Lösungen! Wie gesagt, alles in diesem genialen 30-seitigen Salespage-Guide zu finden. 🙂

    Wie erstelle ich eine Landingpage oder Salespage?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Landing- oder Salespage technisch zu erstellen. An dieser Stelle nenne ich dir einige der gängigsten Tools, die auch Anfänger mit mehr oder weniger Aufwand umsetzen können. Wobei die Aufzählung sicher nicht vollständig ist und der Markt sich schnell entwickelt.

    1) Du baust deine Landingpages und Verkaufsseiten entweder mit WordPress zusammen oder deinem eigenen Website-System.

    Bei WordPress gibt es Anbieter, die spezielle Vorlagen, also Templates für Landing- und Salespages anbieten, z. B. Thrive Architect, Divi etc. die schöne Ergebnisse liefern und auch Conversion Rates messen können. Doch Vorsicht, wenn Du kein Technik-Freak bist oder dir noch keinen Webdesigner leisten kannst. WordPress hat eine steile Lernkurve und braucht auch reichlich Pflegeaufwand.

    2) Es gibt auch spezielle Landingpage-Builder-Software, z. B. Instapage, Leadpages, Unbounce etc.

    Hier bekommst du gegen eine monatliche Abogebühr Zugriff auf etliche, funktionelle Design-Vorlagen und alle Zugriffszahlen automatisch. Der Vorteil ist, dass es sehr einfach ist, damit schöne Landing- und Salespages zu bauen, vor allem für Anfänger. Der Nachteil sind die höheren Kosten durch das Abo-Modell.

    3) Grössere Email-Provider bieten auch eine Möglichkeit, Landingpages zu erstellen wie z. B. Mailerlite, Active Campaign, Chimpify, das eine All-in-One-Lösung ist.

    Ausserdem benötigst du zusätzlich auch einen Zahlungsanbieter (und mitunter ein Auslieferungstool, wenn es noch nicht integriert), der mit deiner Salespage verknüpft wird. Einige davon sind z. B.:

    – Digistore, der bekannteste, nicht ganz günstige Anbieter,
    – Elopage, für Einsteiger eine gute All-in-One-Lösung, da mit Kursplattform,
    – Stripe, mein Favorit unter den Zahlungsanbietern, wenn auch technisch ein klein bisschen aufwändiger,
    – Kajabi, auch eine All-in-One-Lösung, aber hochpreisig.

    Es gibt noch etliche andere und am besten, du verschaffst dir selbst einen genaueren Überblick über die Preise und Funktionen. Diese unterscheiden sich oft sehr.

    Wie du nur mit einer Salespage deine Produkte und Coachings online verkaufst

    Mit einer fertigen Salespage kannst du sofort das Verkaufen starten quasi ohne Website. Du brauchst jedoch einen Funnel oder einen kleinen Launch – also ein System, das dir Kunden auf deine Verkaufsseite schleust und sie vor dem Kauf etwas anwärmt, dass sie kaufbereit werden.

    Hier gibt es einige Möglichkeiten. Zum Beispiel kannst du vorher eine Landingpage mit einem Gratis-Event (z. B. zu einer Challenge, einem Webinar oder einem Erstgespräch) einsetzen.

    Denn es ist eher schlecht für die Conversion, Menschen, die dich noch gar nicht kennen, direkt auf die Salespage zu schicken.

    Besser, du baust vorher etwas Vertrauen auf und vermittelst erst vorher einen kleinen Einblick davon, wie gut du helfen kannst. Das funktioniert prima mit einem Freebie oder auch bekannt als Lead Magnet. (Hier kannst du nachlesen, welche Arten von Freebie es gibt und wie sie strategisch eingesetzt werden).

    Dennoch haben Landing- und Salespages einige Vorteile für Business-Anfänger, die nicht gleich in eine teuere Website investieren wollen, sondern erstmal ganz einfach starten wollen. Vor allem, wenn sie schon eine Community haben, z. B. viele Follower auf Social Media.

    Denn eine halbwegs professionell aussehende Website zu designen, ist am Anfang relativ aufwendig und oft teuer. Und dazu solltest du dir erst über deine komplette Positionierung im Klaren sein (ändert sich meistens später noch). Du solltest vorher die Texte fertig haben, das Branding, genau wissen, wer deine Zielkunden sind etc.

    Wenn du stattdessen Landing- und Salespages hast, kannst den Link dazu direkt den Menschen schicken, du mit denen du über dein Angebot gesprochen hast oder du kannst Fb-Anzeigen dahin schalten.

    Du kannst den Link auch direkt in deine Social Media Profile posten oder in einem Newsletter versenden.

    Es gibt viele Wege, ein Online-Business ganz einfach zu starten, um erste Verkäufe zu machen und das Angebot zu testen. Wichtig ist dabei nur, dass deine Landing- und Salespages wirklich gut getextet sind, weil die Leser sonst wegblicken und niemand bei dir kauft.

    Eine sehr gut funktionierende Stratgie, die den immer skeptischer werdenden Markt besser abholt (was aktuell los ist im Markt, liest du hier nach), ist es, ein Mini-Angebot zu erstellen, um erstmal eine Kostprobe deiner Arbeit zu liefern. Das baut sehr viel schneller Vertrauen auf und refinanziert deine Werbekoste.

    Wenn du dir so einen Miniprodukt-Funnel mit mir aufbauen willst, schreib mir an hallo@liwiaweible.com.

    So, wir kommen langsam zum Ende. Du bist sehr fokussiert hier bei der Sache, Chapeau! 👏🏼

    FAZIT:

    Du siehst deine Landing-, aber vor allem die Salespage muss fesseln, überzeugen, Kaufinteresse wecken. Doch das ist bei den meisten Anbieter:innen der grösste Knackpunkt.

    Besonders in die Verkaufsseite wird sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt. Und am Ende funktioniert sie dann leider nicht und verkauft nicht sehr gut… was ziemlich frustrierend ist.

    Die meisten finden den roten Faden nicht. Und schreiben dann einfach alles oder irgendwas, was ihnen einfällt, auf die Salespage. Oh nein! Das ist ein absolutes No Go. Mach das bitte nicht.

    Wenn du das mach ist, springen dir Leser und damit vielleicht perfekte Käufer:innen ab. Denn die Struktur und deine emotionalen Botschaften dienen auch dazu, VERTRAUEN aufzubauen. Denn erst, wenn Menschen dir vertrauen, kaufen sie von dir.

    Falls du nicht Jahre Zeit hast (was ich verstehen könnte :), kannst du auch die Abkürzung nehmen und dir diese komplette Salespage-Vorlage hier holen. Bringt extrem viel, kostet fast gar nichts.



    Doch wie auch immer, ob mit Salespage-Guide oder ohne: Deine Landingpages und vor allem deine Verkaufsseiten sind mit deine WERTVOLLSTEN Ressourcen im Online-Business. Scheue darum keine Mühen, sie Conversion-fit zu machen.

    Denn wenn du einmal deine Verkaufstexte erstellt und getestet hast und sicher bist, dass sie funktionieren, kannst du sie immer und immer wieder einsetzen – und praktisch im Autopilot Geld verdienen.

    Du brauchst Hilfe mit deinen Launch- und Funneltexten oder deiner Marketing-Strategie?

    Als ausgebildete Conversion-Texterin und Marketing-Strategin seit 18+ Jahren kenne ich die Chancen und Fallstricke im Online-Business genau.

    Ich schreibe für dich oder bringe dir bei, wie du selbst Landingpages, Salespages, E-Mail-Sequenzen & Ads textest, die hervorragend konvertieren UND dabei trotzdem persönlich und nach dir klingen.

    Ich kann dich besonders gut unterstützen, wenn du bereit bist …

    … deine Verkaufsbotschaften (Messages) zu finden, um deine Programme leichter zu verkaufen und deinen eigenen Stil zu entwickeln, auf den du stolz bist.

    … auf den Punkt zu bringen, was dich und dein Business unwiderstehlich macht und Kund:nnen anzuziehen, die perfekt zu dir passen.

    … dir einer wertebasierte Personenmarke mit vertrauensbildendem Storytelling aufzubauen, die heute besonders wichtig geword ist. Warum? Das liest du hier.

    Bist du bereit? Guuut … Dann schreib mir an hallo@liwiaweible.com.

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  • Wie du einen unvergesslichen Über-Mich-Text schreibst – selbst als Anfänger:in

    „Du grosse Güte, was soll ich nur über mich schreiben?”, “Ich bin doch uninteressant!” “Über mich? Da gibt es wirklich gaaar nichts zu erzählen.” Hast du das auch schon gedacht? Kommen dir diese Gedanken jedes Mal, wenn du endlich den Über-Mich-Text für deine Website schreiben willst? Lass mich raten: Du versinkst vor Scham im Boden, wenn du über dich selbst schreiben sollst. Eigenlob stinkt ja auch irgendwie. Ausserdem weisst du nicht, wie viel oder wenig du schreiben sollst, und wie persönlich ist eigentlich zu persönlich? Himmel hilf. Okay, der hilft jetzt auch nicht, aber dafür dieser Blogartikel.

    Ueber Mich Text schreiben Copywriting lernen mit Liwia Weible

    Lesezeit: 15 Minuten

    Du blockierst dich mal wieder total mit deinem Über-Mich-Text? Dann kann ich dich beruhigen – du befindest dich in bester Gesellschaft.

    Den meisten von uns jagt die Über-Mich-Seite nämlich einen Schauer des Schreckens über den Rücken. Ich kenne sogar Profi-Texter, die hyperventilieren, sobald sie über sich oder ihr eigenes Angebot schreiben sollen.

    Nur verständlich also, wenn du es auch nicht auf Anhieb hinbekommst. Erst recht, wenn du vielleicht noch Business-Anfänger*in bist…

    Psst, aber jetzt verrate ich dir ein Geheimnis: Die Über-Mich-Seite ist kein Hexenwerk!

    Wirklich nicht? Nö. Du möchtest lediglich deiner Leserschaft zeigen, dass es dich wirklich gibt (das bekommst du hin). Und, dass du vertrauenswürdig bist (das bist du doch), kompetent (in dem was du anbietest) und sympathisch (da bin ich sicher).

    Und das Beste: Je mehr du in deinem Über-Mich-Text einfach du selbst bleibst und so natürlich und ungezwungen schreibst, wie du mit deinen Kund*innen sprichst, desto besser. Wirklich, so einfach? Ja, versprochen. Du wirst gleich sehen.

    1. Mit einem strategischen und authentischen Über-mich-Text verkaufst du automatisch

    Bestimmt hast du schon gehört, dass die Über-Mich-Seite eine der wichtigsten Seiten deiner ganzen Website ist. In der Regel geht jeder zweite Klick gleich dorthin. Manchmal landen Interessenten auch direkt auf deinem Über-Mich-Text.

    Ui, wer hätte das gedacht…? Danke, liebe Analyse-Tools.

    Eigentlich nachvollziehbar oder kaufst du einfach etwas im Internet, ohne die Person dahinter näher in Augenschein zu nehmen? Eher nicht, wenn es um eine komplexe, vielleicht noch persönliche Dienstleistung geht wie zum Beispiel ein hochwertiges Coaching.

    Mit deiner Über-Mich-Seite baust du also Vertrauen auf. Vertrauen ist im Internet die Superduper-Wunder-Währung und nochmal doppelt und dreifach so wichtig für Business-Anfänger. Dazu kommen wir aber später noch.

    Du schaffst hier eine menschliche Verbindung. Und Sympathie. Ganz wichtig. Weil niemand – auch du nicht – gerne Menschen sein Geld gibt, deren Nase er nicht mag…

    Wie wirkt man aber sympathisch? Na, indem man sich menschlich, nahbar und unverstellt präsentiert zum Beispiel. Zeige also deine Persönlichkeit im Über-Mich-Text. Und zwar möglichst authentisch und gerne mit Ecken und Kanten, erzähle deine Geschichte mit Höhen und Tiefen.

    Und es geht hier auch um Glaubwürdigkeit in punkto Kompetenz. Denn nur, weil du jemanden magst (und findest, dass er eine megaschöne Nase hat), kaufst du ihm längst noch nicht jeden Krempel ab. Du möchtest schon sichergehen, dass er auch etwas auf dem Kasten hat und dir wirklich helfen kann.

    Ein fesselnder Über-Mich-Text bewirkt das alles und noch viel mehr: Er baut subtil Vertrauen auf, schafft Sympathien und erzeugt Glaubwürdigkeit bei potentiellen Kunden. Und hilft dir damit fleissig dabei, deine Leistungen online zu verkaufen.

    Klingt das gut? Ok, dann schauen wir uns jetzt einmal an, wie du deine Über-mich-Seite jetzt mal endlich schreibst. Und das ohne tabellarischen Lebenslauf. Denn, DEN will NIEMAND auf deiner Website sehen… Ja, aber was dann sonst?

    Deine Über-Mich-Seite ist eine der wichtigsten Seiten der Website. In der Regel geht jeder zweite Klick dorthin. Nutze diese Seite, um subtil zu überzeugen und automatisch zu verkaufen.

    2. Die Geheimwaffe für einen einfachen Einstieg in deinen Über-Mich-Text (und jeden Text, der online verkauft

    Es gibt einen (sympathischen!) Trick, mit dem du dir sofort die volle Aufmerksamkeit deiner Leserschaft sicherst. Und das noch ohne viel über dich selbst zu schreiben. „Welchen, welchen?“, fragst du jetzt bestimmt.

    Aahalso… Du beginnst mit den Schmerzpunkten deines Idealkunden. Wie? Was? Ja, richtig gelesen. Du schreibst über deine potentiellen Kunden und Kundinnen und darüber, was sie bewegt (in Bezug auf dein Angebot).

    Und zeigst damit sofort, dass du sie genau verstehst und sie hier richtig sind.

    Lege ruhig den Finger ein wenig in ihre Wunde … Ohne Schadenfreude bitte. Wir sind ja keine Unmenschen. Dennoch – du darfst die aktuelle Situation oder die Sorge deiner Leserschaft ruhig ein wenig auswalzen und ziemlich emotional dabei werden.

    Danach kannst du dann kurz deine Lösung beschreiben, aber eher allgemein. Für die Details hat deine Website eine Verkaufsseite oder mehrere (also hoffentlich…).

    Super, ne? Jetzt hast du schon ziemlich viel zu stehen auf der einst leeren Über-Mich-Seite. Zusätzlich hast du dein Angebot geschickt in Szene gesetzt. Ohne aufdringlich zu sein, ohne Marktschreierei und Werbe-Bla-Bla. Denn das ist nämlich gar nichts für dich. (Kann ich verstehen. Für mich auch nicht.)

    Deine Leserschaft aber hängt an deinen Lippen, äh, an deinem Text wie ein Süchtiger an der Nadel. Und fühlt sich richtig abgeholt.

    „Wer SO gut mein Problem / meine Ziele / meine Bedürfnisse kennt, der MUSS mir einfach helfen können!”, denkt dein Leser jetzt schon mächtig von dir beeindruckt. Und ist gespannt, wie es weitergeht auf deiner Über-Mich-Seite… Du auch, oder? 😉

    Beginne deine Über-Mich-Seite mit einer empathischen und emotionalen Beschreibung der Schmerzpunkte deiner Leser*innen. Sie fühlen sich verstanden und sind dann eher bereit, dein Angebot als Lösung für ihr Problem anzusehen.

    3. Wie du deine Kompetenz im Über-Mich-Text zeigst – auch mit wenig Erfahrung

    Okay, du hast dich warmgeschrieben. Dann kannst du nun von dir erzählen. Beginnen wir mit den fachlichen Qualifikationen. Zeige, woher du kannst, was du anbietest.

    Logisch – bevor du etwas anbietest, solltest du es in irgendeiner Weise gemeistert haben. Sagen ist hier gut, beweisen aber immer besser.

    Präsentiere bitte NUR für das heutige Angebot RELEVANTE Erfahrungen, Ausbildungen, Kompetenzen und Referenzen, die du im Laufe deines Lebens erworben hast.

    Gibt es von dir geschriebene Bücher zum Thema, Sprecher-Auftritte, Interviews in der Presse oder ähnliches? Any Awards? Dann ab damit auf die Über-Mich-Seite.

    Ok, es darf auch etwas kleiner sein. Das Stichwort ist hier auf jeden Fall „relevant“. Also jetzt bitte nicht alles in den Text biegen, was du je gemacht und gelernt hast. Oder chronologisch jede Station deines Lebens herunterbeten. „Aber es war doch soo aufregend, als ich auf Tahiti nach Korallen…“, ja ich weiss, aber nein.

    Und du fischst jetzt bitte auch nicht deinen tabellarischen Lebenslauf aus der angestaubten, digitalen Bewerbungsmappe. Nönö. Ich passe schon auf, dass du keine Dummheiten auf deiner wunderbaren Über-Mich-Seite machst.

    Wähle lieber STRATEGISCH aus deinem Leben nur das aus, was potentielle Kundschaft von heute davon überzeugt, dass du kompetent und befähigt bist, das anzubieten, was du anbietest. Alles andere lässt du weg. Jaja, einfach untern Tisch fallen lassen.

    Gut, und am besten verpacke alles in eine kleine, nette Geschichte… Story tells, story sells! Damit deine Leser*innen sich besser mit dir verbinden können. Nichts Kompliziertes, aber öffne dich gerne ein wenig.

    In deiner Geschichte, die auch Brand Story heisst, geht es um die Fragen: Warum machst du das, was du machst eigentlich? Welche Höhen und Tiefen hast du auf dem Weg hierher überwunden? Wie hast du selbst das Problem gemeistert, das du heute für deine Kunden löst?

    Idealerweise warst du auch mal eine frühere Version deines heutigen Kunden und verstehst ihn daher, wie kein anderer. Zeige das! Besser geht es nicht, um sich zu verbinden!

    Versuche nicht, perfekt dazustehen. Perfekt ist langweilig. Und du bist sicher nicht langweilig! (Sonst würdest du gar nicht aushalten, das hier zu lesen… )

    Zeige auch Schwächen, das macht dich menschlich. Zeige Fehler oder Hürden, die dich aufgehalten haben und wie du sie gemeistert hast. Erzähle deine Geschichte, deinen Weg zu deinem Angebot heute. Deine Leser*innen werden sich viel eher mit dir verbinden wollen, wenn du echt bist.

    EXTRA-TIPP für Business-Anfänger:

    Während die alten Hasen deiner Branche mit Referenzen, Erfahrungen, Auszeichnungen und Presseberichten protzen können wie Mariah Carey mit Ihrem Dekolleté, stehst du noch mit leeren Händen da.

    Also, was tun, wenn es noch an konkreten Erfahrungen mangelt?

    Durchforste dein früheres Leben gezielt nach Erfahrungen aus anderen Bereichen, die für dein heutiges Angebot wichtig sein könnten. Das können Sachen wie Menschenkenntnis, technisches Verständnis, Faible für Designs oder sonstetwas sein.

    Es wird ja einen Grund geben, warum du heute tust, was du tust…

    Diese Soft Skills kannst du vielleicht nicht unbedingt auf der Verkaufs- oder Angebotsseite ins Feld führen, aber die Über-Mich-Seite ist geradezu perfekt dafür.

    Beispiel: Du warst früher Sportlehrerin und bist nun Ayurveda-Beraterin? Dann führe deine Kenntnisse über die Funktionsweise des Körpers aus oder über gesunde Bewegungsmuster und Verhaltensweisen an.

    Sicher fällt dir viel ein, was du aus deinem alten Beruf für den neuen Job mitbringst.

    FORMULIERUNGSHILFE: In den Jahren als X, habe ich gelernt Y. Das hilft mir heute dabei Z …


    Hast du früher ETWAS VÖLLIG ANDERES GEMACHT ALS JETZT?

    Dann wirst du weiter über den Tellerrand hinausgucken müssen.

    Du hast ÜBERALL Dinge gelernt, auf denen du aufbauen kannst. Sei kreativ!

    Okay, ein Beispiel von einem meiner ehemaligen Kunden:

    Einmal sollte ich eine Über-Mich-Seite für einen Ex-Star-Coiffeur texten, der nun als Life-Coach arbeitete. Er fand keinen Bogen und wusste selbst nicht genau, warum er seinen unverschämt gut bezahlten Job an den Nagel gehängt hatte, um mit 45 Jahren wieder ganz von vorne anzufangen.

    Entsprechend schleppend lief es mit seiner Über-Mich-Seite.

    Im Text-Coaching sind wir auf faszinierende Eigenschaften an ihm und auf liebenswerte Macken gestossen, die ihn auszeichneten. Denen er selbst nicht viel Bedeutung geschenkt hatte.

    Da war beispielsweise die bemerkenswerte Empathie und sein Elefantengedächtnis – er konnte sich an fast jeden Kunden aus 25 Jahren und dessen Geschichte erinnern. Und besass vor allem die wertvolle Gabe – die er als Coiffeur regelrecht kultiviert hatte – Menschen zuhören zu können.

    Einfach nur zuhören. Stundenlang. Geduldig und interessiert. Und nix davon vergessen. Eine magische Formel, die wirkte. Seine Kundschaft vertraute ihm darum auch jedes noch so prekäre Geheimnis an.

    Zu seiner eigenen Überraschung wurde ihm zunehmend bewusst: Gerade DIESE Eigenschaften und Erfahrungen waren es, die ihn dazu inspiriert hatten, den Weg ins Coaching zu suchen!

    Die menschlichen-widersprüchlichen Geheimnisse, die persönlich-verrückten Geschichten, die Irrungen und Wirrungen in den Leben seiner Mitmenschen waren so faszinierend für ihn, dass er nicht genug davon bekommen konnte… bis er schliesslich seinen Job als Promi-Coiffeur schmiss, um Life-Coach zu werden.

    Also, wenn das keine perfekte Geschichte für einen Über-Mich-Text ist, dann weiss ich auch nicht.

    Und ein perfekter Übergang zum nächsten Verkaufsknaller in deinem Über-Mich-Text: deinem unvergessliches Warum.

    Zeige auch Schwächen, das macht dich menschlich. Zeige Fehler oder Hürden, die dich aufgehalten haben und wie du sie gemeistert hast. Erzähle deine Geschichte, deinen Weg zu deinem Angebot heute. Deine Leser*innen werden sich viel eher mit dir verbinden wollen, wenn du echt bist

    4. Warum du ein starkes Warum in deinem Über-Mich-Text brauchst & wie du deine Werte teilst (mit Beispiel)

    Warum? Na, weil du schlecht sagen kannst, dass du alles nur machst, weil du schon immer eine dekadent luxuriöse Superyacht besitzen wolltest. Klar, du möchtest, darfst und musst auch Geld verdienen.

    Wenn aber nicht noch etwas mehr dahintersteckt, als das schnelle Geld zu machen, wirst du nicht lange durchhalten. Ausserdem hättest du dann gleich einen piefigen Büro- oder Beamtenjob annehmen (oder behalten?) können. Der wäre wenigstens sicher.

    Dein Warum ergibt sich beispielsweise aus den Fragen:

    > Wofür machst du das Ganze eigentlich?
    > Vielleicht auch für wen?
    > Warum bist du selbständig?
    > Wie bist du auf die Idee gekommen, gerade das anzubieten?
    > Was möchtest du gerne (Gutes) in die Welt bringen?
    > Welche Mission, Vision hast du für dein Unternehmen?

    Deine Vision sollte übrigens etwas sein, dass andere auch interessiert und euch miteinander verbindet. Welche Werte sind dir wichtig im Leben? (Dazu kommen wir gleich noch am Beispiel)

    FORMULIERUNGSHILFE: „Ich glaube fest daran, dass…“, „Ich bin aus tiefstem Herzen überzeugt, dass…

    Idealerweise finden deine Kunden die gleichen Sachen toll und man ist sich auf Anhieb sympathisch. Zeige ruhig Charakter und Profil, stehe zu deinen Überzeugungen, auch wenn sie anecken könnten. Das macht dich anziehend für DEINE „richtigen“ Kunden.

    Die Idee hinterm “Warum” dürfte klar sein. Schreibe also bitte einige Sätze zu deinem Warum auf deine Über-Mich-Seite.


    EIN AUTHENTISCHES WARUM HILFT DIR ALS ANFÄNGER*IN ZU ZEIGEN, DASS DU KEINE EINTAGSFLIEGE BIST

    Sondern ein ernstzunehmender Visionär mit Tiefgang… Ja, das bist du. 🙂

    Denn gerade beim allerersten Kontakt, beim ersten Kauf oder der ersten Buchung wollen Besucher deiner Seite sehen, dass du ein verlässlicher Anbieter sind.

    Wenn du deine Werte und Überzeugungen in deinem Über-Mich-Text teilst, ziehst du automatisch Kundschaft an, die zu dir passt. Man hat etwas gemeinsam und das verbindet. Eine fantastische Basis für Geschäfte.

    Wie du deine Werte im Über-mich-Text teilen kannst am Beispiel meiner Werte

    Dein Warum wird logischerweise sehr stark mit deinen Werten verknüpft sein.

    Und wartebasiertes Marketing wird von Tag zu Tag wichtiger. Immer mehr Menschen schauen, ob sie mit den Werten eines Unternehmens – dies gilt besonders bei Personenmarken – in Resonanz gehen und treffen ihre Kaufentscheidung danach.

    Überlege dir also 3 bis 5 Werte, dir dir wichtig sind im Leben und in deinem Business. Schreibe etwas dazu auf deiner Über-Mich-Seite. Zum Beispiel:

    > Warum sind dir gerade diese Werte wichtig?
    > Wie lebst du sie in deinem Business?
    > Wie sind sie entstanden?
    > Was hast du erlebt, wo diese Werte verletzt wurden?
    > etc.


    EIN BEISPIEL, WIE ICH MEINE WERTE IM ÜBER-MICH-TEXT TEILE:

    1. Mir ist es besonders wichtig, dass Menschen absolut WERTSCHÄTZEND UND RESPEKTVOLL miteinander umgehen. Es macht mich oft extrem traurig, was auf der Welt Menschen anderen Menschen antun und wie grausam und empathielos sie miteinander umgehen können.

    Darum kann ich jede Art von Manipulation und toxischer Kommunikation nicht ausstehen und vermittle in meinen Schreib-Mentorings und Copywriting-Programmen absolut INTEGRES VERKAUFEN. Sodass sich beide Seiten immer zu 100 % wohl fühlen dabei.

    2. Ein anderer wichtiger Wert ist für mich HUMOR. Denn mein Motto lautet: „Wenn es keinen Spass macht, dann hat es keinen Sinn. Ich bin überzeugt davon, dass sich ALLES viel leichter erlernen lässt, wenn die Dinge unverkrampft angegangen werden und man sich selbst nicht zu ernst nimmt.

    Oft entsteht mit dieser Haltung ein freundschaftliches Verhältnis zwischen mir und meinen Kund*innen, weil wir gemeinsam so viel Lachen und so viel Spass haben bei der Zusammenarbeit.

    3. Was ich nicht ausstehen kann sind: Oberflächlichkeit und Ungerechtigkeit. Ich liebe es, den Dingen auf den Grund zu gehen und möglichst viele Aspekte der Wahrheit zu finden. Denn Ungerechtigkeit entsteht oft durch selektive Wahrnehmung und oberflächliche Urteile und Bewertungen.

    So gestalte ich auch meine Angebote, Copywriting-Programme und sogar meine Blogartikel. Darin geht es oft ganz schön in die Tiefe und 3 oberflächliche Tipps suchst du bei mir vergeblich. 🙂 Aber überhaupt, helfe ich Menschen besonders gerne mit meiner Arbeit, die Gutes in die Welt bringen wollen.

    So. Dies war ein Beispiel, wie du auf deine Werte im Über-Mich-Text eingehen könntest. Es darf aber auch kürzer sein, etwa in 2 bis 3 kurzen Sätzen oder auch länger. Oder du lässt deine Werte immer wieder zwischendurch anklingen. DEINE ÜBER-MICH-SEITE, DEINE REGELN.

    5. Darf ich im Über-Mich-Text sagen, dass ich neu im Business bin?

    Emm, kommt darauf an.

    Ob du dich damit wohl fühlst.

    Das Jahr der Firmengründung kann im Über-Mich-Text genannt werden. Muss aber nicht. Wenn du der vorsichtige Typ sind, erwähnst du es lieber, wenn es mindestens im Vorjahr liegt.

    Wenn du eher von der mutigen und offenen Sorte sind, darfst du ruhig dazu stehen, dass du ein Greenhorn bist. Deine Kundschaft hat ganz besondere Vorteile dadurch, dass du noch nicht der lässige, alte Hase bist?

    Du brennst fast übermotiviert für den Einsatz an deinen Kunden? Du bietest so viel Mehrwert, dass alteingesessene Wettbewerber wie ein Haufen verträumter Schildkröten neben dir aussehen?

    Suuuper. Dann kommuniziere das genau so selbstbewusst auf deiner Über-Mich-Seite.

    6. Eigenlob stinkt? Lass‘ in deinem Über-Mich-Text andere über dich sprechen

    Die Besucher*innen deiner Website möchten sehen, wer ihnen die Dienstleistung oder das Produkt anbietet. Mindestens ein schickes Foto von dir ist hier also Pflicht, und am liebsten mehrere.

    Fotos oder auch Videos, etwa mit einem kleinen Willkommensgruss lassen dich gleich viel vertrauensvoller und überzeugender rüberkommen.

    Du möchtest deiner potentiellen Kundschaft auf deiner Über-Mich-Seite zeigen, dass du auf gar keinen Fall zu dieser ulkigen Clique gehörst, die mit Goldkettchen vorm geleasten Lamborghini steht, und dabei 7-stellige Umsätze in 3 Tagen verspricht.

    Ok, glaubwürdig rüberkommen, das bekommst du hin. Da glaube ich fest dran.

    Ein weiterer, wertvoller Tipp dabei ist: Lasse andere über dich sprechen. Idealerweise deine Kunden, die schon genau dieses Angebot genutzt haben.

    Diese Kundenstimmen wirken Wunder. Idealerweise mit Namen und einem kleinen Foto. Oder noch besser – mit Video! Aber letzteres ist nun wirklich KEIN Muss für Anfänger.

    Kundenstimmen und Testimonials funktionieren so prima – wenn sie von echten Kunden stammen (!) – weil wir genetisch bedingt unserem Herdentrieb folgen und am liebsten das kaufen, was andere schon getestet und für gut befunden haben.

    Also auf, Kundenstimmen jagen für deine Über-Mich-Seite.

    7. Wie komme ich an Kundenstimmen als Anfänger:in?

    Wenn du neu in der Selbstständigkeit bist und noch nicht viele Kunden hast, wirst du deine Dienste zunächst Freunden von Freunden und Bekannten von Bekannten anbieten. Das ist normal, so beginnen die meisten…

    Bitte diese ersten, besonders wohlwollenden Kunden von Anfang an ganz offen darum, dein Testimonial für deine Website zu sein. Diese ersten Kundenstimmen sollten ausführlich ausfallen und dich quasi über den grünen Klee loben.

    Wenn du höherpreisige Dienstleistungen oder Coaching-Programme ganz neu anbietest, möchtest du diese zunächst an zwei bis drei Testkunden kostenlos oder vergünstigt testen.

    Dies wird dir enorm dabei helfen, deine Angebote marktgerecht zu gestalten. Im Gegenzug lässt du dir bitte euphorische Testimonials und/oder Top-Bewertungen bei Google, Facebook etc. geben.

    Übrigens müssen es gar nicht immer nur Kunden sein, die dich loben. Wobei die natürlich der Goldstandard sind. Vielleicht hast du Ex-Chefs, Ex-Professoren, Ex-Lehrer, Ex-Ausbilder, Ex-Freunde – nein, die nicht – oder sonstige Exe, die dich irgendwann einmal (schriftlich) gelobt haben.

    Frage diese doch, ob du deren Zitate auf deiner Website verwenden darfst. Das können beispielsweise Auszüge aus Arbeitszeugnissen sein oder ähnliches. Ja, fragen solltest natürlich vorher schon, aber das geht meistens glatt.

    Ach so, und das Lob muss auch etwas mit deinem aktuellen Angebot oder zumindest mit einer wichtigen Eigenschaft von dir zu tun haben. Ich sag’ ja nur.

    Für uns Herdentiere, äh, -menschen sind Kundenstimmen eine wichtige Hilfe bei der Kaufentscheidung. Die meisten machen gerne nach, was andere gemacht haben. Nutze diesen Lemming-Effekt und lass‘ zufriedene Kunden für dich und dein Angebot sprechen.

    8. Seelen-Striptease vs. aalglattes Businessprofil – wie persönlich darf es im Über-Mich-Text werden?

    “Wie persönlich muss es auf der Über-Mich-Seite zugehen?“, fragst du dich vielleicht.

    Zeige dich mit ein paar authentischen Ecken und Kanten, die aber immer einen charmanten, positiven Eindruck hinterlassen insgesamt.

    Private Probleme und Details gehören nicht in deinen Über-Mich-Text! Keine Traumata und nicht in epischer Breite auf die Tränendrüse drücken…

    Es sei denn, gewisse dramatische Vorkommnisse haben dazu geführt, dass du jetzt dieses Geschäft betreibst. Oder haben Bezug zum deinem Angebot.

    Beispiel: Wenn du Liebescoach bist, solltest du durchaus schildern, wie du dich aus deiner jahrelangen, toxischen Beziehung befreit hast und nun seit 3 Jahren happy mit Mr. Right bist… Du hast das erlebt und überwunden, was dein Kunde gerade durchmacht. Uh, das verbindet. Und beweist ihm, dass du ihm helfen kannst.

    Wie persönlich du wirst, bleibt letztlich dir überlassen. Versuche jedenfalls nicht, dich als aalglatter Businessprofi zu verkaufen. Nicht nötig, weil nicht sympathisch. Zeige deine menschliche Seite.

    Auch Humor hilft. Nimm dich selbst etwas auf die Schippe. „Ich verschlafe immer, deswegen MUSSTE ich mich einfach selbstständig machen“.

    Oder mach‘ aus einer Schwäche eine Stärke: „Ich habe so stark gestottert, dass ich 10 Jahre lang dagegen antrainiert habe und nun Rhethorik Experte geworden bin…“

    Zeige, WER DU BIST, WIE DU TICKST, UND WARUM DU für das, was du tust, BRENNST. Deine Persönlichkeit ist dein wichtigstes Kapital in deinem Business. Ob Anfänger oder Profi – in hart konkurrierenden Märkten ist sie das Zünglein an der Waage und entscheidet über Kauf oder Nichtkauf.

    Verschleudere dein Kapital nicht, indem du dich nicht authentisch zeigst. Oder gar nicht zeigst.

    Deine Persönlichkeit macht dich fasznierend. Zeige sie unbedingt.

    9. A propos, zeigen: Die Fotos auf deiner Über-Mich-Seite

    Auch wenn wir das schon erwähnt hatten… Weil’s so wichtig ist, gleich nochmal: Du wirst dich als Person zeigen müssen.

    Ja, richtig. Ich weiss. Bah. Schüttele dich gerne ein wenig. Auch hier bist du in bester Gesellschaft. Aber da musst du durch, wenn du dir eine Über-Mich-Seite wünschst, die für dich Kunden gewinnt.

    Ohne dein Gesicht zu zeigen, wird es schwierig bis unmöglich werden, das Vertrauen deiner Website-Besucher zu gewinnen. Es wird dir auch nicht gelingen, wenn du dich hinter einem tollen Markennamen oder einem fancy Logo versteckst.

    Es sei denn, du bist der Gründer von Nike, Gucci, Coca-Cola oder ähnlichen Kalibern… Davon gehe ich jetzt aber mal nicht aus. (Falls du es doch bist, fühle ich mich geehrt.)

    Ausserdem lockern Fotos deine Über-Mich-Seite grafisch auf und machen Sie lesefreundlicher. Zeige dich in Berufssituationen, mit deinem Team, beim Kundeneinsatz, bei einem Vortrag oder am PC. Solche Fotos gehen immer.

    Wenn du willst, zeige auch Fotos und Details aus deinem Privatleben, Hund oder nicht Hund, mit Kindern oder beim Hobby … Auf der Über-Mich-Seite darf es richtig menscheln!

    Deine Bilder sollten aber einen gewissen qualitativen Anspruch haben. Und auf keinen Fall steif und unnatürlich wirken. Und krame jetzt auch bitte kein 20 Jahre altes Bewerbungsfoto hervor…

    Klar, mit einem modernen Smartphone gemachte Bilder können gut werden. Es muss nicht immer gleich ein Profi-Shooting sein am Anfang. Aber wenn Profi-Shooting, dann bitte nicht zu gestellt.

    Zeige Fotos von dir in typischen Berufssitutationen, vom Team, beim Kundeneinsatz, im Vortrag oder am PC. Beliebt sind „behind the scenes“-Bilder bei der Entwicklung einer Idee oder, wenn es zum Text passt, auch private Situationen.

    GESCHAFFT! 

    Wow, Glückwunsch. Du hast es geschafft, dich durch dieses Ungetüm von einem langen Blogartikel zu lesen. Gut gemacht!

    Dagegen kann das Schreiben eines fesselnden Über-Mich-Textes jetzt eigentlich nur noch ein Klacks für dich sein…

    Wenn du Hilfe dabei brauchst oder mich schreiben lassen willst, melde dich einfach unter hallo@liwiaweible.com

    Weiterlesen...

  • Der Nummer 1 Grund, warum deine Traumkunden NICHT kaufen und 3 Copywriting-Techniken, die dir helfen, dass sie es doch tun

    Egal, in welcher Branche du bist oder wie cool dein Coaching, deine Dienstleistung oder dein Programm auch ist – die meisten Leute werden NICHT bei dir kaufen. Doch bevor du mich gleich beschimpfst und wütend hier weg klickst, das ist natürlich nicht nur bei DIR so. 😅 Sondern bei uns allen. In diesem Blogpost erfährst du, was einer der größten Kaufeinwande überhaupt ist, der in fast allen Köpfen sitzt. Und mit welchen 3 genialen Techniken du ihn entkräftest, sodass die richtigen Menschen doch noch zu dir finden können.

    Copywriting lernen: Der grösste Kaufeinwand und 3 authentische Copywriting-Techniken

    Lesezeit: 7 Minuten

    Kennst du einen der häufigsten Fehler, der es den meisten Selbstständigen so schwer macht, Menschen zum Kauf ihrer Coachings und Programme zu bewegen? Hier ist er: Sie stellen in ihrem Marketing ihre Angebote und „Produktdetails” oft viel zu stark in den Vordergrund.

    Doch vielleicht ist das auch nichts Neues für DICH…

    Vielleicht adressierst du schon lange in deinen Sales Texten und Verkaufsbotschaften vor allem die Ergebnisse und den emotionalen Wert, die deine Arbeit stiften. Bravo, dann bist gut. 👏🏼🤩

    Doch das reicht nicht immer, dass ein grosser Teil der Menschen bei dir kauft, denen du perfekt helfen könntest und die dich kennen. Genauso wenig wie ein tolles Angebot dafür ausreicht, ein erfolgreiches Online-Business aufzubauen.

    Versteh’ mich nicht falsch: Natürlich brauchst du ein richtig richtig geniales Produkt, das viele Menschen begeistert und ihnen hilft, ihre Probleme zu lösen. Und auch ein starkes Messaging, das es verkauft.

    Doch, das wird nicht immer dazu führen, dass deine Traumkundschaft bei dir Schlange steht und dir Geldscheine hinterher wirft. Denn es gibt ja noch diesen lähmenden Einwand in ihrem Kopf, der sie so oft vom Kauf abhält.

    Was das wohl nur sein könnte, fragst du dich schon bestimmt… Ich mache es noch ein wenig spannend für dich. 🤭

    Ja, der Preis ist wichtig. Aber der ist es erstaunlicherweise oft nicht.

    Ja, es ist auch wichtig, dass sie dir vertrauen und dich für mega kompetent halten. Das meine ich aber nicht. 

    Ja, sie müssen dich auch sympathisch finden. Klar, aber nope, davon rede ich auch nicht.

    Hat es was mit deiner Branche zu tun? Nö, es ist völlig wurscht, in welcher Nische du dich bewegst – ob Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, Yoga, Business Coaching, Beziehungen oder sonstwas…

    Denn – dieser eine riesige, mächtige Einwand im Kopf vieler Menschen, erstickt jede Kaufabsicht so gnadenlos im Keim wie sich meine Labradoodle-Hundedame auf saubere, frisch gebügelte Wäsche legt und die platt macht.

    Jetzt denkst du bestimmt schon: „Hey komm schon, Liwia, jetzt sag mal endlich. Was soll das denn sein?

    Ok gleich 🙂 Aber erst will ich dich noch etwas fragen:

    Erinnerst du dich noch an deine Kindheit – und wie du damals geglaubt hast, du könntest ALLES werden und ALLES schaffen, was du willst?

    Ich erinnere mich noch sehr gut daran (und auch, dass ich lange überzeugt davon war, dass ich zaubern kann und unsterblich bin :)!

    Und vielleicht erinnerst du dich noch an dieses grenzenlose Urvertrauen in dich SELBST?

    Und daran, wie sicher du dir warst, dass diese Welt ungeahnte Möglichkeiten für dich bereithält? Und wie du nicht mal im Traum darauf gekommen wärst, dein Potential auch nur ansatzweise anzuzweifeln?

    Ja genau. Und dieses Vertrauen hast du Laufe deines Lebens verloren.

    Also höchstwahrscheinlich. Wenn nicht, dann bist du eine Ausnahme in unserer westlichen Welt und ich gratuliere dir von Herzen.

    Doch diverse wissenschaftliche Studien belegen, dass fast alle Menschen im Laufe des Prozesses zum Erwachsenwerden durch Schule, Eltern, Gesellschaft und kulturelle Sozialisation den Glauben an Ihre eigenen Möglichkeiten tatsächlich verlieren.

    Sie sehen ihr eigenes Potential selbst nicht mehr. Eher noch entdecken sie es in Freunden, Verwandten oder sogar in Fremden als in sich selbst.

    Fakt ist also: Wir glauben nicht an uns selbst.

    Wir können noch so erfolgreiche sein und haben doch stets das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Sogar einige meiner erfolgreichsten Kunden, die hochstellige Millionenumsätze machen, kennen dieses Gefühl zur Genüge.

    Und hier sind wir schon am Punkt…

    Denn genau das ist auch dieser massive Einwand, der uns davon abhält, in Angebote und Dienstleistungen zu investieren, die unser Leben signifikant und nachhaltig verbessern würden. 

    Das heisst, viel mehr Menschen würden deine Angebote kaufen, wenn sie überhaupt erstmal das Vertrauen in sich selbst hätten, dass sie zu einer echten Veränderung fähig sind.

    Das ist verrückt, oder? Auch ein bisschen traurig, wie ich finde…

    Aber auch eine Riesenchance für inspirierendes, tiefes und authentisches Marketing. Für echte Transformationen im Innen und Außen! Deine Verkaufstexte, deine E-Mails oder selbst die Verkaufsgespräche, sollten deiner Zielgruppe deshalb vor allem Mut zur Veränderung machen. 💫

    Hilf ihnen, wieder an sich selbst zu glauben…

    Zeig ihnen, dass sie es schaffen können. Reich ihnen deine Hand und beweise ihnen, dass sie nicht allein sind, dass du an sie glaubst, auch wenn sie es selbst nicht tun.

    Doch wie kannst du das zeigen, wenn unsere Gesellschaft es so systematisch verbockt?

    Beispielsweise mit Werte-basiertem Copywriting und inspirierend-empathischem Marketing. Natürlich. 🙂

    Heute will ich dir 3 Techniken vorstellen, die ich für sehr wertvoll halte, um limitierende Glaubenssätze in Menschen zu überwinden. Und mit denen du deine Angebote sympathisch und souverän verkaufst.

    Hier kommen sie:

    #1 – STORYTELLING im Copywriting

    Storytelling ist für dein Marketing das wertvollste und überzeugendste Mittel überhaupt.

    Gelingt es dir, gelungenes Storytelling auf deinen Salespages, in E-Mails und den anderen Marketingtexten einzusetzen, werden deine Coachings schnell ausgebucht und deine Programme rappelvoll sein.

    Gute Geschichten bleiben Menschen evolutionär (!) bedingt um Welten besser in Erinnerung als trockenen Fakten und Daten. Deine LeserInnen können dank ihnen eine emotionale Verbindung und Vertrauen zu dir aufbauen.

    Selbst in komplett gesättigten Märkten, verleihen Stories deinem Marketing Glaubwürdigkeit und machen Texte dadurch zu wahren Conversion Boostern.

    Erzähle deine eigene Story zu deinem Thema, wenn du das Problem (das dein Angebot löst) selbst hattest. Und wie dein Weg damit, deine Emotionen und deine Lösung aussahen.

    Es kann aber auch genauso die Geschichte einer Kundin, deiner besten Freundin oder sonst wessen sein…

    Das Storytelling, also die Geschichten in deinem Marketing und Copywriting können real oder fiktiv sein. Wichtig ist nur, dass deine Zielgruppe sich mit ihnen identifizieren kann und ihnen genau dieses beflügelnde Gefühl geben, dass sie ES mit dir schaffen können.

    Dein Storytelling soll ihnen helfen, den inneren Kritiker zu überwinden und ihre begrenzenden Überzeugungen und Glaubenssätze zu verlieren, die sie klein gehalten haben.

    Deine Marketing soll sie dazu inspirieren, ihre Selbstzweifel zu überwinden. Lass diese Message sich wie ein goldener Faden durch dein Marketing ziehen: „Du bist nicht allein. Gemeinsam können wir es schaffen.“

    In meinen 1:1-Mentorings und Programmen arbeite ich mit 7 Storytelling-Frameworks, die am besten im Marketing funktionieren, aber authentisch und empathisch überzeugen. Wenn du dir zum Beispiel eine Werte- und Storybasierte Personenmarke aufbauen möchtest, dann schreib mir an hallo@liwiaweible.com.

    Doch, warum sollte man eigentlich Storytelling anhand bekannter Strukturen erzählen? Ist das nicht langweilig?

    Ha, genau das hab ich auch früher gedacht, aber tatsächlich sind sie wirkungsvoller, einprägsamer und spannender, wenn sie bekannten Strukturen folgen. Einfach weil fast alle Menschen es lieben, in vertrauten Systemen zu lernen und sich Inhalte so besser merken können.

    Kommen wir zum nächsten Mechanismus, der dein Copywriting besonders überzeugend macht und dir hilft, Selbstzweifel deiner Interessenten abzubauen:

    #2 WISSENSCHAFTLICHE BEWEISE im Copywriting

    Wenn du deine Aussagen, die Wirkweise oder deine Methode plausibel wissenschaftlich beweisen kannst, dann wirst du damit echtes Kaufinteresse wecken können.

    Menschen sind eher bereit, ihre Einstellungen und Glaubenssätze zu verändern, wenn die Aussagen von wissenschaftlicher Seite oder von Autoritäten stammen. So sind wir nunmal gestrickt.

    Untermauere deine Lösung darum mit interessanten Statistiken, Studien, Autoritäten-Zitaten oder wissenschaftlichen Fakten. Damit zeigst du auch, wie viel Substanz in deiner Arbeit wirklich steckt.

    Wenn deine Methode insgesamt wissenschaftlich belegt ist und viele das gar nicht wissen wie z.B. Buddhistische Psychologie,  dann kannst du diesen Aspekt sogar als fesselnden Aufhänger für deinen gesamten Launch oder Funnel nutzen!

    Wissenschaft funktioniert praktisch für die meisten Branchen wie Yoga, Meditation, Fitness- und Ernährungsangebote, Business Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Beziehungscoaching etc.

    Wenn Wissenschaft im Spiel ist, sind viele Menschen eher geneigt, ihre Selbstzweifel und Skepsis bei Seite zu schieben.

    Super, jetzt kennst du schon zwei seriöse Wege, um deine Kurse, Services und Coaching-Programme besser zu verkaufen.

    Lies gleich weiter, denn jetzt verrate ich dir noch einen dritten Weg…

    #3 FUTURE PACING im Copywriting

    Das Future Pacing ist eine Technik, auf die fast alle Copywriter und Marketer gerne zurückgreifen. Leider auch die unseriösen, weil sie so zuverlässig funktioniert.

    Ich bitte dich darum verantwortungsvoll damit umzugehen und dich immer von deinen Werten leiten zu lassen, wenn du sie einsetzt. Niemand hat etwas davon, wenn dein Angebot oft gekauft wird, doch deine Kunden unzufrieden sind!

    Das Future Pacing kommt auch dem NLP (= Neurolinguistisches Programmieren). Und du kannst es dir so vorstellen, als würdest du einen „Anker in der Zukunft“ deiner Interessenten auswerfen.

    Dazu ziehst du deine LeserInnen mit deinen Texten aus dem, was gerade in ihrem Leben JETZT real ist, heraus. Und projizierst sie in ihre strahlende ZUKUNFT. Du beamst sie in eine Vision, wie ihr Leben konkret aussieht, wenn sie ihr Problem schon gelöst oder ihr Ziel erreicht haben.

    Bringe sie in deinen Texten zum Träumen und appelliere an alle ihre Sinne. Sie sollen ihre neue Identität ihrer selbst förmlich sehen, riechen, schmecken und fühlen können. So motivierst und inspirierst du sie wirkungsvoll dazu, ihr Vorhaben endlich in Angriff anzupacken.

    Und die lähmenden Selbstzweifel zu überwinden.

    Dazu wählst du auch immer die Gegenwartsform, sodass der Eindruck entsteht, die Ergebnisse passierten schon jetzt. Statt „Du könntest / wärest / hättest dann…“, formulierst du lieber: „Du kannst / bist / hast dann…“.

    Es geht hier nicht darum, ihren rationalen Verstand auszuschalten, um sie zu einem Kauf zu bewegen, den sie nicht wollen. Das würde euch beiden langfristig nur schaden!

    Es geht vielmehr darum: Sie sollen erstmal fühlen und eine reelle Chance sehen, bevor sie anfangen, dein Angebot zu zer-DENKEN. Und bevor ihre irrationalen Ängste und ihr fehlender Glaube an sich selbst sie vom Kauf abhalten.

    Dein Leser erlebt dabei eine zukünftige Situation, in der sich seine Wünsche und Träume erfüllt haben und beginnt sich nach deiner Lösung zu sehen.

    Future Pacing lässt sich in praktisch jedem Text einsetzen und ist auch als Storytelling-Formel genial. Egal ob in E-Mails, Facebook-Anzeigen, Landingpages, Verkaufsseiten, Blog-Beiträgen oder sogar in Headlines.

    Future Pacing kann dir sogar dabei helfen, schnell in Texte zu starten, also Verkaufsblockaden zu überwinden.

    Gut eignen sich dann Formulierungen in Texten wie diese:

    • „Was wäre wenn…“,
    • „Stell dir doch mal vor…“,
    • „Nach 45 Minuten weißt du…“,
    • „In wenigen Stunden erfährst du…“
    • „Gib mir 30 Minuten und ich zeige dir, wie du…“
    • „Nach nur 3 Tagen weißt du genau…“

    Wenn du die Formulierung „Stell dir vor…“ abgedroschen findest, weil du sie auf viel zu vielen Verkaufsseiten schon gesehen hast, dann weißt du nun auch, dass man sie auch platt einsetzen kann.

    So ist es besser: Leite Menschen richtig spezifisch durch ein Erlebnis durch: Was fühlen sie? Was hören sie? Was sehen sie? Was riechen sie? Was schmecken sie? Was haben sie an? Wo sind sie und mit wem? Gehe in die Details, das macht es kraftvoll.

    Wenn du Werte-basiertes Copywriting von den richtigen Leuten lernst, gelingt es dir, deine Verkaufsbotschaften gespenstisch spezifisch zu gestalten und lebendige Bilder in den Köpfen deiner Leser:innen zu malen, die ihnen Gänsehaut machen. Vor Glück natürlich.

    Ohne sie zu manipulieren oder sie zu Entscheidungen zu drängen, die nicht von innen heraus kommen. Und die sie vielleicht (meistens?) später bereuen.

    Fazit

    Egal in welcher Branche du dich bewegst oder wie grossartig deine Arbeit ist – die meisten Menschen werden nicht von dir kaufen. Einfach, weil sie nicht an sich selbst glauben und daran, dass sie die Transformation tatsächlich schaffen können.

    Kreiere darum Messages in deinem Marketing und Verkaufsbotschaften, die sie dazu inspirieren, ihre eigenen Möglichkeiten wieder klar zu sehen. Und die sie dazu motivieren, ihr Potential ausschöpfen zu wollen. Und halte deine Versprechen natürlich auch in deinen Angboten!

    Storytelling, Wissenschaft und Future Pacing sind dabei starke Verbündete für deine Sales Texte, Funnels und deinen Markenaufbau.

    Du möchtest Werte-basiertes Copywriting lernen oder dir eine Personenmarke mit unkopierbarem Brand Storytelling aufbauen? Dann hab ich was Magisches für dich. 😉 Schreib mir an hallo@liwiaweible.com.

    Weiterlesen...

  • Vermeide diese 7 Fehler, wenn dein Freebie in 2024 deinen Newsletter mit kaufbereiten Menschen füllen soll

    In diesem Blogpost erfährst du, welche 7 gravierenden Fehler du bei der Erstellung eines Freebies unbedingt vermeiden musst, wenn du dir in 2024 noch einen profitablen Newsletter aufbauen möchtest. Und du lernst, wie du dein Freebie gestalten solltest (inklusive Landingpage!), damit es genau die Menschen anzieht, die später auch wirklich von dir kaufen wollen.

    Freebie Newsletter Blogbanner

    Lesezeit: 10 Minuten

    Ein Freebie (oder auch Lead Magnet) gilt im Online-Business nach wie vor als eine der effektivsten Methoden, um sich einen Newsletter mit kaufinteressierten AbonnentInnen aufzubauen.

    Doch die Marktbedingungen haben sich seit einiger Zeit komplett verändert und viele UnternehmerInnen fragen sich, ob Freebies – auch Lead Magneten genannt – zum Listenaufbau in 2024 überhaupt noch geeignet sind.

    Und wenn ja, wie man es vermeidet, damit nur Leute in den Newsletter zu ziehen, die zwar gerne die Gratis-Geschenke mitnehmen, doch nicht im Traum daran denken, irgendwann auch zu zahlenden Kunden zu werden…

    Funktioniert der Aufbau eines profitablen Newsletters mit einem Freebie in 2024 überhaupt noch?

    Vielleicht geht es dir auch so, und du hast schon mal ein Freebie konzipiert, das sich kaum jemand downgeloadet hat? Oder dein Freebie lief ganz gut, doch du musstest nach einer Weile feststellen, dass fast nie jemand auf deine Newsletter geantwortet hat?

    Und gekauft hat erst recht keiner…

    Und nun überlegst du, ob dieses ganze Freebie-Ding überhaupt noch Sinn macht?

    Du hast schliesslich keine Lust deine kostbare Arbeitszeit für Umme zu verschleudern (was ich total verstehen kann). Andererseits siehst du schon ein, dass jemand Fremdes, der bei dir viel Geld lassen soll – für ein Coaching oder deinen Onlinekurs etwa – irgendwie zunächst eine Kostprobe von deinem Können bekommen und dich etwas besser kennenlernen müsste.

    Die Idee ist auch gut.

    Das Problem ist nur, dass es in den letzten 2 Jahren extrem laut online geworden ist und wir mit Freebies geflutet wurden. Und alle möglichen Leute gefühlt aus jeder Ecke in dein virtuelles Ohr gebrüllt haben: „Nimm mich mit! Gratis! Hier, hier, ich bin kostenlos, kostenlos, kostenlos!“

    So sind wir alle – kaum verwunderlich – fast taub geworden, was Gratis-Content angeht…

    Während vor einigen Jahren die Leute vor Freude über ein GRATIS-PDF am liebsten noch nackt durchs Wohnzimmer gehüpft wären, sieht die Lage heute komplett anders aus. Und die Wahrheit ist: die meisten geben nicht mehr bereitwillig ihre E-Mail-Adresse her – schon gar nicht für ein paar läppische Tipps, die sie sich auch selbst googlen können.

    Somit ist auch die Wirkung für den Aufbau eines Newsletters mit einem Freebies etwas schwieriger geworden. Ich sage aber extra nur „etwas“, denn wenn du es richtig machst, funktioniert das System immer noch AUSGEZEICHNET und erstaunlich zuverlässig!

    Fakt ist aber auch: „Kostenlos“ reicht in 2024 als Argument, sich ein Freebie zu holen längst nicht mehr aus. Und dein Lead Magnet muss jetzt noch weit mehr leisten, um deinen Newsletter mit Menschen zu füllen, die wirklich auch deine Angebote kaufen wollen.

    Was genau es leisten muss, dazu kommen wir gleich noch.

    Zuerst schauen wir uns noch ganz kurz an, welche Arten von Freebies es überhaupt gibt und welche wann am besten zum Einsatz kommen.

    In 2024 geben Menschen nicht mehr so bereitwillig ihre E-Mail-Adresse heraus wie früher. Deswegen muss ein Freebie heute auch viel mehr leisten als noch vor wenigen Jahren, wenn es dir einen profitablen Newsletter aufbauen helfen soll.

    Freebie-Arten: Evergreen vs. live Freebie (oder TOFU vs. MOFU)

    An dieser Stelle wollen wir zwischen 2 Arten von Gratis-Content unterscheiden: Es gibt im Online-Business die Evergreen Freebies. Das sind Formate, die beliebig oft reproduzierbar sind, weil sie aufgezeichnet oder aufgeschrieben sind.

    Sie werden „passiv“ konsumiert und du musst nicht persönlich anwesend sein bei der Auslieferung.

    Im Online-Marketing-Sprech werden diese Freebies auch gerne TOFU Lead Magneten genannt (TOFU steht für „Top of the Funnel“ und heisst so viel wie, sie richten sich an Menschen, die dich noch GAR NICHT oder kaum kennen.)

    Da sie sehr niedrigschwellig zu konsumieren sind, eignen sie sich hervorragend zum Bewerben mit Facebook-, Instagram- oder Google-Anzeigen, um neue Menschen auf dich aufmerksam zu machen und deinen Newsletter zu füllen.

    Evergreen Freebies sind z. B.

    > E-books und PDF-Anleitungen

    > Checklisten

    > (machmal) mehrteilige aufgezeichnete Video-Serien

    > E-Mail-Kurse

    > Aufgezeichnete Webinare

    > Audio-Dateien

    > Vorlagen / Templates / Kalender / Trello-Boards etc.

    > Quizzes

    > Mini-Kurse etc.

    Und dann gibt es noch die Live Freebies. Die füllen zwar auch deinen Newsletter, aber…

    … sie sind oft Teil eines Launches (= befristete Promotion).

    Sie sind VIEL aufwendiger zu erstellen (für dich) und verlangen auch mehr Aufwand für den Konsumenten. Daher werden ihnen eher Menschen beiwohnen, die dich schon etwas kennen. Und darum werden solche Freebies auch als MOFUS bezeichnet 🤭 (von Middle of the Funnel Lead Magnet – kannst du aber auch gleich wieder vergessen).

    Diese Live Freebies dienen dazu, die teilnehmenden Menschen, dazu zu bewegen, danach mehr oder weniger sofort ein grösseres und oft hochpreisiges Programm oder Coaching von dir zu kaufen.

    Live Freebies sind z. B.

    > Workshops & Workshop-Reihen, z. B. „Tiny Five“

    > Bootcamps

    > Live-Webinare

    > Live-Onlinekurse

    > Masterclasses

    > Challenges

    > Virtuelle Summits etc.

    Und welches Freebie hilft dir nun besser, dir einen Newsletter aufzubauen?

    Erstmal so viel vorweg: Ein gut aufgestelltes Online-Business sollte möglichst beide Arten von Freebies enthalten.

    Erstelle jedoch als Erstes dein Evergreen Freebie, weil das viel einfacher (und meist günstiger) über Facebook, Instagram und Google zu bewerben ist. Und ausserdem kannst du dir mit ihm einen angewärmten Newsletter-Verteiler aufbauen, dem du später auch dein Live Freebie anbieten kannst.

    So wirst du mehr Menschen dazu bewegen können, an deinem Live-Event teilzunehmen, weil du schon etwas mehr Vertrauen im Vorfeld aufgebaut hast.

    Denn vergiss nicht: Die Hemmschwelle zur Teilnahme an mehrtägigen Live Challenges oder Masterclasses ist auch für die Nutzer wesentlich höher, als sich mal eben ein E-Book, eine Meditation oder eine Vorlage downzuloaden!

    Und da es in diesem Blogpost vor allem darum gehen soll, dass du dir einen profitablen Newsletter aufbaust, beziehe ich mich ab sofort stärker auf die passiven Evergreen Freebies (oder auch die TOFU Lead Magneten). First things first.

    (Bei den Live-Launch-Freebies gilt es auch noch weit mehr zu beachten. Wenn du hier bei der Planung und Umsetzung Unterstützung brauchst, schreib mir gerne persönlich an hallo@liwiaweible.com.)

    In den letzten Monaten sind etliche Freebies erfolglos verpufft – diese 7 Fehler waren der Grund dafür

    In 2023, aber auch in den letzten Monaten konnte ich sehr gut beobachten, wie etliche Lead Magneten erfolglos verpufft sind, weil sie alle die gleichen Fehler gemacht haben.

    Und wenn du keine Lust hast, Freebies zu erstellen, die irgendwann virtuelle Spinnweben ansetzen, weil sie so selten gedownloadet werden. Und auch auf die „Freebie-Jäger“ gut verzichten kannst, die sich nur deinen Gratis-Content holen, um sich dann sofort von deiner Liste wieder abzumelden, dann lies jetzt aufmerksam weiter.

    Denn wenn du jetzt diese 7 Fehler mit deinem Freebie vermeidest, kann es die richtigen Leute in Scharen in deinen Newsletter ziehen, nämlich die begeisterten und kaufwilligen.

    Hier also die 7 gravierendsten Fehler beim Newsletter-Aufbau im Überblick:

    Fehler #1: Dein Freebie ist zu mickrig.

    Fehler # 2: Dein Freebie ist zu allgemein.

    Fehler #3: Dein Freebie verhilft nicht zu einem Resultat.

    Fehler #4: Dein Freebie ist zu kompliziert.

    Fehler #5: Dein Freebie passt nicht zu deinen Angeboten.

    Fehler #6: Dein Freebie lässt keine Lücke offen.

    Bonus-Fehler #7: Die Landingpage (auf der du dein Freebie anbietest) ist zu schwach.

    Freebie FEHLER Nr. 1: Zu mickrig.

    Gestalte dein Freebie bitte nicht zu klein oder zu lapidar. Der Inhalt deines Freebies muss wirklich WOW-Charakter haben!

    Ja, es ist zwar ein Gratis-Ding, aber es ist auch ein sehr strategisches Verkaufsinstrument für dein Business. Hab darum keine Angst, ZU VIEL umsonst herzugeben. Auch wenn du glaubst, du könntest das alles auch genauso gut verkaufen.

    Denke lieber langfristig für dein Business.

    Denn: Erstens, kannst du noch Millionen anderer Ideen entwickeln. Und zweitens, soll dein Freebie dir ja Hunderte oder Tausende loyale Fans und Newsletter AbonnentInnen bescheren, die später liebend gerne von dir kaufen!

    Du musst mit deinem Gratis-Content also volle Kanne Mehrwert liefern, bevor noch Geld über den Tisch gegangen ist. Die sollen denken: „Wow, wenn das Gratis-Ding schon so genial ist, wie ist es dann erst, wenn ich mit dieser Person länger zusammenarbeite…?“

    Wie du so einen beeindruckenden ersten Eindruck mit deinem Freebie hinbekommst?

    > Entweder indem das Thema deines Lead Magneten etwas ist, das besonders spannend und aufregend ist.

    > Oder indem es etwas ist, das neu oder aussergewöhnlich ist und richtig neugierig macht.

    > Oder in einer Art und Weise oder einem Format präsentiert wird, wie es das bisher nicht gab.

    > Oder etwas, worauf deine IdealkundInnen schon sehnsüchtig warten, weil jeder in deiner Branche sagt, sie bräuchten es unbedingt, aber keiner ihnen zeigt, WIE sie es machen sollen…

    Dazu braucht dein Freebie nicht mal riesig oder sonst wie (zu) aufwändig daherkommen.

    Es darf aber eben auch nicht piffig klein sein. Und schon gar nicht darf es IRGENDWAS sein, das du eh rumliegen hast und nun loswerden möchtest und es darum als Freebie anbietest!

    Du wählst den Inhalt natürlich hochstrategisch aus… Aber dazu kommen wir gleich noch.

    Freebie FEHLER Nr. 2: Zu allgemein.

    Ein groooosser, riesiger Fehler ist, wenn dein Freebie KEIN superspezifisches und sehr konkretes TEIL-Problem löst (oder kein dringendes Bedürfnis befriedigt).

    Stattdessen versucht dein Lead Magnet vielleicht mit einem viel zu allgemeinen, schwammigen oder auch zu grossem Versprechen zu punkten. Und holt niemanden so richtig ab…

    Wenn du versuchst, ein Gebiet abzudecken, das zu weit gesteckt ist, wirkt das schnell unglaubwürdig. Die Leute sind ja auch nicht blöd. Sie wissen genau, dass es nicht funktionieren KANN, das gratis umzusetzen.

    Beispiele für so ein viel zu weit gefasstes Freebie-Thema wären etwa:

    „Wie du dir ein 6-stelliges Business aufbaust“ oder „Alles über WordPress“ oder „Copywriting lernen von A-Z“. Die meisten werden davon nicht viel erwarten und es sich auch nicht herunterladen.

    Viel besser ist es, wenn du dir stattdessen einen Teilbereich aus dem grossen Ganzen herauspickst und ein hochspezifisches Problem löst wie in diesen Beispielen:

    In 5 einfachen Schritten virale Instagram-Reels erstellen“ oder „3 simple Übungen, mit denen dein Hund in 3 Tagen lernt ohne Leine bei Fuss zu gehen“ oder „Die 5 effektivsten Yoga-Haltungen bei Hüftschmerzen“ etc.

    Je spezifischer das Problem ist, das dein Freebie löst, desto besser wird es bei deiner Zielgruppe ankommen. Und du hast es vielleicht gemerkt? Zahlen in Titeln kommen saugut (auch weil sie es spezifisch machen!)

    Ein paar Überlegungen für dich:

    >> Welches spezielle Problem oder Thema ist gerade bei deinen IdealkundInnen / in deiner Branche in aller Munde?

    >> Wobei könnten sie deine Hilfe wirklich gut gebrauchen?

    >> Was kannst du ihnen auf einfache Weise vermitteln, ohne sie zu überfordern?

    >> Was könnte ihnen ein Quick-Win verschaffen oder sie schnell in die Umsetzung bringen?

    Womit wir auch direkt zu Fehler Nr. 3 kommen…

    Freebie FEHLER Nr. 3: Verspricht kein Resultat / bringt nicht in die Umsetzung!

    Das Netz ist voll mit Wissen. Wir haben heute so viel Zugang zu Wissen, dass wir daran ersticken könnten. Deswegen wird ein Freebie, das reines Wissen vermittelt, meistens enttäuschen.

    (Es sei denn, du hast die neuesten Unterlagen von WikiLeaks zugespielt bekommen und willst jetzt als Whistleblower gross rauskommen.)

    Ansonsten gilt: Was Google-bar ist, ist als Freebie uninteressant!

    Viel attraktiver wird es, wenn es deine Zielkunden in die Lage bringt, etwas zu schaffen, was sie vorher allein nicht konnten.

    Oder sie dazu inspiriert und anleitet, etwas Bestimmtes – ein kleine, aber nützliche Sache – umzusetzen:

    Wie etwa ihre Webinar-Einladungs-Newsletter-Sequenz zu schreiben, ihren Schreibtisch zu sortieren, damit sie produktiver werden oder einen Yoga-Kopfstand in 7 Tagen zu erlernen und so weiter…

    Sie sollen Resultate erzielen, BEVOR sie dir auch nur einen Cent hinterhergeworfen haben.

    Und wenn sie dir danach dankbar schreiben und dir versichern, dass sie für dein Freebie sogar gezahlt hätten, dann hast du alles richtig gemacht.

    Fazit: Dein Freebie muss deinen idealen Kunden irgendeine Form der Abkürzung liefern. Entweder weil es ihnen Recherche-Zeit spart oder sie Schritt-für-Schritt anleitet, sie schneller oder einfacher an ihr Ziel bringt, sie tiefenentspannt oder oder…

    Kein Wunder, dass Checklisten, Vorlagen und Templates so beliebt sind als Freebies!

    Ok, Fokus auf Umsetzung, Resultate und Zeitersparnis ist nun klar. Nur bitte mach vor lauter Übermut bloss nicht Fehler #4 dabei…

    Freebie FEHLER Nr. 4: Zu kompliziert (oder erschlägt mit schierer Masse)

    Jetzt denkst du vielleicht, „Himmel hilf, wenn ich so ein Wahnsinns-Freebie auf die Beine stellen soll, muss ich ja mindestens 30 Seiten schreiben oder 10 Stunden Videomaterial volltexten“. Ein berechtigter Gedanke, falls du ihn hattest…

    Wenn nicht, umso besser! Denn dein Freebie darf auf gar keinen Fall zu gross oder zu kompliziert sein! Weder für dich in der Erstellung noch für deine AbonnenntInnen.

    Ein E-Book mit 30 Seiten und einer komplizierten Anleitung wäre sicher zu viel. Wenn du es aber als PDF mit rund 10-15 Seiten Plusminus hinbekommst, liegst du richtig,

    Doch welches Format auch immer du wählst, es sollte für deine Zielgruppe

    > sehr einfach zugänglich,

    > schnell downloadbar und

    > einfach konsumierbar sein.

    Denn wenn deine Leute sich durch mehrere Logins oder sonstige Barrieren kämpfen müssen, bevor sie dein Freebie erhalten, verlierst du sie auf dem Weg dahin. Und zwar viele von ihnen.

    Das heisst, sie brechen die Aktion ab, „because anstrengend“. Also mache es ihnen unbedingt einfach. Keep ist sweet and simple – im Inhalt, im Format und sowieso in der Auslieferung.

    Überforderung wirkt lähmend auf die Umsetzung, darum dürfen die Aufgaben in deinem Freebie auch nicht zu komplex sein.

    Fazit: Dein Freebie soll leicht und schnell umsetzbar sein, einfach zu konsumieren und zu verstehen sein. Aber natürlich trotzdem Wunder bewirken, haha. Ok ok, wenigstens das versprochene Ergebnis schnell und/oder einfach ermöglichen.

    Frage dich:

    >> Wie kann ich die Aufgabe einfach vermitteln?

    >> In welchem Format kann ich am einfachsten meine Expertise zeigen? Was liegt mir am besten? Denn natürlich darfst du als Freebie-Format genau das wählen, das DIR SELBST auch am besten liegt – ob Video, Audio, Text oder alles kombiniert.

    Und wenn du das geschafft hast, kommen wir auch schon zum nächsten scheusslichen Fehler, der dir alles kaputt gemacht hätte (also, wenn du mich nicht hättest.)

    Freebie FEHLER Nr. 5: Passt nicht zu deinen Angeboten.

    Dieser Fehler ist einer, der sehr häufig vorkommt und leider auch ganz schön ins Kontor schlägt: Dein Freebie passt nicht zu dem, was du am Ende damit verkaufen willst!

    Und so ist es dann auch kein Wunder, wenn die Leute danach nichts von dir kaufen. Weil dein Freebie sie für irgendwas ganz anderes angezogen hat. Die haben gerade andere Sorgen, als du für sie lösen willst. Und wir geben meist nur Geld für das dringlichste Problem aus (oder was wir uns einbilden, was gerade am dringlichsten ist).

    Also, BEVOR du dein Freebie erstellst, überlegst du dir erst einmal, welches grössere Produkt du überhaupt damit verkaufen willst am Ende.

    Am Beispiel:

    Sagen wir mal, du möchtest einen hochpreisigen Online-Kurs zum Thema „In 8 Wochen zum Bestseller Sachbuch-Autor“ verkaufen. Dann würdest du als Freebie etwas wählen, was logisch dazu passt oder den Teilnehmer auf dein Programm vorbereitet:

    Das könnte beispielsweise ein E-Book sein „In 3 einfachen Schritten das Thema für dein Sachbuch finden – auch wenn du noch keine Idee hast oder zu viele“ oder eine Challenge „Finde in 7 Tagen die Idee für dein Sachbuch und erstelle das komplette Inhaltsverzeichnis“.

    So gehst du sicher, dass die Leute auch Interesse an dem „Ding“ haben, was du ihnen danach anbietest. Und jezt wird vielleicht auch klar, dass es GAR KEINEN Sinn macht, IRGENDWAS als Freebie anzubieten, was Du eh rumliegen hast…

    Das wird doch klar, oder?

    Frage dich also zunächst: Was will ich verkaufen? Und erstelle dann im Rückwärtsgang dazu ein passendes Freebie.

    Wenn du das im Griff hast, kommt der vorletzte Fehler. Und ich gestehe, das ist einer der es etwas in sich hat. Aber keine Sorge, ich bin ja bei dir. 😉

    Freebie FEHLER Nr. 6: Lässt keine „Lücke“.

    Im Marketing, Copywriting und online Verkaufen geht es viel um Lücken. Es ist aber nicht immer so ganz einfach, diesen „Sweet Spot“ zu finden, zwischen „zu viel“ und „zu wenig“. Also: Genug zu geben, dass es nützlich ist, aber nicht alles zu verraten, dass kein Kaufreiz mehr da ist.

    Wenn deine ZielkundInnen das Gefühl haben, dass sie „alles“ zu einem Thema schon bekommen haben, wird es schwierig sein, Geld von ihnen zu bekommen.

    Hier solltest du ein wenig aufpassen, nicht in deine Experten-Sicht zu verfallen. Denn DU als Profi auf deinem Gebiet weisst ganz genau, wie viel da noch fehlt und was alles noch dazu gehört. Doch für deine Interessenten kann das Thema aus Laiensicht durchaus erschöpft sein und sie hocken pappsatt in deiner Email-Liste rum mit zugeknöpftem Portemonnaie.

    Das heisst, um diese gewollte „Lücke“ zwischen Freebie und dem Angebot zu kreieren, zeige ich dir jetzt 2 elegante Wege:

    1. Das Thema ist nicht komplett und erschöpfend behandelt, sie bekommen also nicht alles von dir, was es dazu gibt.
    2. Der Kauf deines Kurses, Coachings, deiner Dienstleistung oder deines Programms ist der NÄCHSTE LOGISCHE Schritt, nachdem man dein Freebie konsumiert hat.

    Am Beispiel:

    Im Fall des Sachbuch-Schreibkurses hat die Zielgruppe nach dem Freebie zwar schon eine Idee für das Sachbuch und sogar das Inhaltsverzeichnis dazu – also erster Schritt umgesetzt. Aber noch nicht die Anleitung zum Recherchieren und Schreiben des Buches selbst. Hallöchen, Lücke!

    Bevor wir zum letzten, grossen Fehler kommen und bevor ich dir den Aufbau einer Conversion-optimierten Landingpage für dein Freebie zeige, habe ich hier noch einen kleinen Extra-Tipp für dich eingebaut:

    EXTRATIPP: Einen Newsletter aufbauen mit einem Mini-Angebot zusätzlich zum Freebie

    Du kannst theoretisch auch komplett ohne Freebie deinen Newsletter aufbauen und stattdessen ein Mini-Angebot haben, dass du über eine Salespage (Verkaufsseite) verkaufst und mit Fb-, IG- oder Google-Anzeige bewirbst.

    Damit zeigst du deine Expertise noch besser und verdienst etwas Geld. So bekommst Du deine Werbekosten direkt wieder rein. (Wobei es mit einem Freebie schon etwas einfacher ist, sich allein als Anfänger einen Newsletter aufzubauen).

    Hier sieht du an einem Beispiel, wie mein Mini-Angebot aussieht:

    Verkaufseite Vorlage & Schreibanleitung

    Wenn du das Gefühl hast, dein Freebie ist zu komplex geworden und dein gewähltes Thema braucht viel mehr als nur 10 Seiten Anleitung, dann kannst du dir überlegen, es zu verkaufen.

    Und zwar als sehr günstiges Mini-Angebot für 9, 17, 27 oder 49 Euro / Franken.

    Du kannst es hier an meinem Beispiel zur Salespage-Vorlage sehr gut sehen: Bei diesem Thema hätte es keinen Sinn gemacht, eine komplette Formel und Anleitung für eine Salespage als Freebie abzuliefern.

    Für ein Freebie ist das Thema zu umfangreich. Aber meine Zielgruppe hat ein riesiges Problem mit dem Texten einer hervorragenden Salespage, die wirklich verkauft und nach ihnen klingt (also nicht plump und roboterhaft).

    Daher habe ich es meine Verkaufsseiten-Vorlage als super hochwertige Anleitung auf 30+ Seiten kreiert und verkaufe sie für viel weniger als sie in Wirklichkeit wert ist (für 59 oder manchmal sogar 27 Euro, während mein Verkaufsseiten-Mentoring 2500 kostet).

    Ein solches „Mini Offer“ kannst du allein oder gemeinsam mit einem dazu passenden Freebie zum Einsatz bringen – als sogenanntes Upsell-Angebot. Upsell bedeutet, dass wenn sich jemand dein Freebie herunterlädt, er direkt danach noch ein weiteres Angebot von dir erhält. Nur, dass es diesmal nicht gratis ist, sondern etwas kostet.

    Wichtig ist dabei, das dein Mini-Angebot genau wie dein Freebie DEUTLICH mehr Wert bietet, als es kostet. Und deinen Leuten hilft, ihr Ziel schneller oder einfacher zu erreichen. Vorlagen sind toll geeignet dafür.

    Wenn du dir einen solchen Freebie-Funnel mit oder ohne Mini-Angebot gemeinsam mit mir aufbauen möchtest, dann schreibe mir eine Nachricht an hallo@liwiaweible.com. Wir erstellen dann alles gemeinsam und schreiben gemeinsam deine Anzeigentexte, die Newsletter-Texte, Landingpage und wenn nötig, die Verkaufsseite für dein Angebot.

    Dann kannst du direkt losstarten und deinen profitablen Newsletter in Rekordgeschwindigkeit aufbauen!

    Doch zurück zum Freebie und dem letzten Monster-Fehler, der seinen Erfolg verhindert. Auch wenn du sonst wirklich ALLES richtig gemacht hast…

    FEHLER Nr. 7 beim Newsletter Aufbau: Die Landingpage zum Freebie ist (zu) schwach.

    Auch wenn bei diesem Fehler nicht mal dein Freebie selbst schuld ist, sondern die Landingpage dazu, so kann dir der am Ende auch noch das Wachstum deines Newsletters verhageln.

    Denn eine schlecht konvertierende Landingpage führt dazu, dass die Leute sich dein Freebie gar nicht erst runterladen, weil die Beschreibung sie nicht abholt oder etwas anderes sie irritiert.

    Dabei kann dein Freebie genial, grossartig und wahninnig gut sein! Denke immer daran: Nur DU kennst dein Angebot wirklich. Alle anderen wissen nicht, wie gut es ist und sehen es nur von aussen als Black Box.

    Und hier kommt wie immer starkes Copywriting, also Verkaufstexten ins Spiel. Und hier ist es wie mit allen Angeboten im Online-Business:

    Es reicht nicht, nur zu wissen, wie du fesselnde Inhalte für deine Zielgruppe kreierst!

    Du musst auch mindestens genauso gut wissen, mit welchen Worten und Botschaften du sie dazu bringst, deine Inhalte wahrzunehmen und sie wie wild haben zu wollen.

    Da ein Freebie gratis ist, muss die Landingpage natürlich nicht so „hart arbeiten“ wie eine Verkaufsseite (=Salespage), die beispielsweise einen 2000-Euro-Kurs verkauft.

    Doch da alle, die sich dein Freebie holen wollen, zuerst auf deiner Landingpage landen, hat sie eine enorm wichtige Funktion.

    Das, was dort steht oder auch nicht steht, überzeugt sie entweder zum Download oder hält sie davon ab.

    Darum darf eine Landingpage niemals unterschätzt werden und sollte Conversion-optimiert getextet, aufgebaut, formatiert und designt sein.

    Doch heute ist dein Glückstag. Und weil du so lange schon am Lesen bist, werde ich dich belohnen und dir zeigen, welche Bausteine in welcher Reihenfolge mindestens auf einer erfolgreichen Landingpage drauf sein müssen.

    Ich weiss, du bist mir jetzt sehr dankbar. 🙂

    Der Aufbau einer Landingpage, die Menschen abholt und dein Freebie richtig in Szene setzt

    Nur zur Sicherheit nochmal kurz: Die Landingpage ist diese Seite im Internet, auf der du dein Freebie zum Download oder zur Anmeldung anbietest. Sie muss es perfekt in Szene setzen, sonst konvertiert (=überzeugt zum Klick) sie nicht und dein Newsletter wird nicht wachsen.

    Diese Elemente sollte sie mindestens enthalten:

    > Sehr aussagekräftige Headline mit Handlungsaufforderung (Call-to-Action = CTA)

    > Emotionale Einleitung (kurz, maximal 2-3 Sätze!), die kurz beschreibt, wo deine InteressentIn gerade steht mit ihrem Problem

    > 3 – 6 starke Listenpunkte, die die Ergebnisse präsentieren, die sie mit deinem Freebie bekommen und die mega neugierig machen auf dein Freebie

    > Über-Dich-Teil – Wer bist du und warum gibt es dein Freebie, woher kannst du, was du kannst?

    > Testimonials / Kundenstimmen, die beweisen, dass das Freebie (oder du) gut ist

    > Kurzer FAQ-Teil (optional) – hier kannst du möglichen Einwänden den Wind aus den Segeln nehmen

    > Abschluss-Satz mit letztem Aufruf zur Handlung

    Wenn du dich an diesen Aufbau hältst, hat deine Landingpage alle Elemente, die sie braucht, um von deinem Freebie zu überzeugen.

    FAZIT

    Ok, das war jetzt eine Menge zum Thema Freebie und Newsletter und Online-Business aufbauen. Aber du bist jetzt sehr gut vorbereitet, um dir in auch in 2024 eine kauffreudige Schar von tollen Menschen in deinen Newsletter zu holen und sie in Kunden zu verwandeln.

    Zusammenfassend gilt:

    > Schau, dass du deinem Freebie den OMG-Faktor verpasst und damit ein wirklich konkretes, dringliches und nicht zu grosses Problem deiner Zielgruppe löst.

    > Bring sie unter deiner Anleitung dazu, selbst etwas umzusetzen und sie werden dir ihr Geld hinterherwerfen.

    > Halte das Ganze dabei einfach für dich und deine InteressentInnen und bringe es in Einklang mit dem Angebot oder Produkt, das du mit Hilfe deines Freebies verkaufen willst.

    > Achte darauf, dass du eine Lücke lässt, damit der Wunsch und das Verlangen nach „Mehr“ bei ihnen entsteht.

    > Und lerne, Landingpages zu schreiben, die wirklich gut konvertieren, damit deine Newsletter Anmeldungen so richtig in den Himmel schiessen können

    Und wenn du Unterstützung bei all dem brauchst, schreib mir einfach eine E-Mail an hallo@liwiaweible.com. Wer hat denn gesagt, dass du alles alleine machen musst? 🙂

    Weiterlesen...

  • Markennamen finden (How to): Die ultimative Anleitung, wie du einen genialen Namen für dein Business findest

    Keine andere Business-Entscheidung überlebt länger und hinterlässt mehr erste Eindrücke als dein Markenname. Deshalb ist wohl kaum eine andere Business-Entscheidung schwerer zu treffen. Doch ab sofort bist du nicht mehr allein mit dieser Kopfnuss, denn in diesem Blogartikel zeige ich dir Step by Step, wie du einen richtig genialen Namen für dein Business findest. Einen, auf den du auch in einigen Jahren noch stolz bist und der dein Marketing günstiger, effektiver und cooler macht.

    Markennamen finden Anleitung Blogartikel Conversion Copywriting Liwia Weible

    Und falls du jetzt denkst: Ach was Liwia, das glaub ich nicht. Soo viel kann ein Markenname nun auch wieder nicht bewirken… Dann bleib einfach dran und staune, was ein guter Name alles für dein Business tun kann!

    Denn Fakt ist: Menschen kaufen Dinge, um sich gut zu fühlen oder sich zu belohnen. Aus diesem Grund kaufen die meisten von uns am liebsten von Marken, die uns ein gutes Gefühl geben. Wenn ein Markenname sofort etwas Positives in uns auslöst, haben wir automatisch Lust, mit der Marke zusammen zu arbeiten. #marketingwahrheit

    Und da du nun hier bist, sorgen wir von Anfang an dafür, dass deine coole Marke ja KEINEN lahmen Namen bekommt. 😉 Die Sache ist nämlich, den Markennamen später zu wechseln, ist ein mühseliges, nerviges (und teures) Unterfangen… (Been there, done that.)

    Vor allem, wenn du schon viel Werbematerial oder gebrandete Coaching- und Kursinhalte erstellt hast. Von Domain- und Blogumzügen und den damit (mitunter) verbundenen Ranking-Verlusten in Suchmaschinen mal ganz zu schweigen.

    Bevor wir also gleich dazu kommen, was einen Markennamen mit dem X-Faktor ausmacht, der Menschen dazu bringt, aufgeregt irgendwas auf deiner Website zu suchen, das sie dir abkaufen könnten… Lass uns vorher noch schnell darauf verständigen, wann ein Markenname eher NICHT so cool und wenig umsatzfördernd ist.

    Nämlich dann, wenn er:

    • deine Zielgruppe zum Gähnen bringt.
    • sie kalt genug lässt, dass sie dich ignorieren oder gleich wieder vergessen kann.
    • ihre Zunge verknotet (oder ihr Hirn).
    • mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
    • den Vertrauensaufbau sabotiert und sie von deiner Marke entfremdet.

    Jetzt denkst du bestimmt: Danke, Liwia, harhar, aber SO einen Namen hätte ich eh nie gewählt.

    Tja, denkste. Denn das Blöde ist, dass man selbst nicht gleich merkt, wenn der Markenname ein Fehlgriff ist. Zu Beginn sind wir, sagen wir mal, etwas verblendet über unseren begnadet kreativen Einfall (den meist nur wir selbst kreativ finden, während andere ihn nicht mal ganz verstehen).

    Die Ernüchterung kommt leider aber oft erst viel später…

    Nämlich dann, wenn du deinen Markennamen laufend erklären, buchstabieren und richtig aussprechen musst, damit Menschen ihn verstehen (oder dich sogar für ihn entschuldigen und rechtfertigen musst.) Dann dämmert es dir langsam, dass da irgendwas wohl doch nicht so ganz gut war…

    Möglich auch, dass dein Markenname für sich genommen ganz okay ist, so im Großen und Ganzen. Doch dafür klingt er irgendwie komisch in Texten, auf Social Media-Profilen und in Vorstellungsrunden. Oder ungünstig auch, wenn dich ständig Menschen fragen, warum sich deine Marke wie eine Unterwäschefirma anhört (falls du natürlich keine Unterwäschefirma bist).

    Ein unglücklich gewählter Name kann sogar negativ auf das ganze Business abfärben! Wirklich? Na, überleg mal bitte, ob dir ein Unternehmen mit einem richtig blöden Namen einfällt. Gefunden? Gut. Und jetzt frag dich, wieviel Lust du hast, mit denen zusammen zu arbeiten, selbst wenn du ihre Produkte sogar gebrauchen könntest…

    Siehste, sag ich doch. 😉

    Ein Markenname, der deine Leute in Herz, Hirn und Seele trifft, beschert dir nicht nur mehr Komplimente, Käufe und Klicks, sondern du wirst auch viel weniger in Werbung investieren. Umgekehrt gilt dafür leider auch: Je schwieriger der Markenname, desto mehr wirst du in dein Marketing buttern dürfen für den gleichen Effekt.

    Jetzt schauen wir mal, wie du einen Markennamen findest, den Menschen sich aufs T-Shirt drucken wollen, auf die Kaffeetasse oder den Klodeckel, weil sie ihn so witzig und genial finden.

    Vorher lass uns noch kurz die No No’s bei der Namenswahl genauer unter die Lupe nehmen, denn das wird uns sehr helfen, später einen unglaublich coolen Markennamen für dich zu finden.

    Markennamen finden: Die 7 häufigsten Fehler

    Die 7 Todsünden für deinen Markennamen (bringen jeden in die Branding-Hölle früher oder später und doch leider oft gesichtet):

    1. Schwierige Schreibweise: Dein Name sollte intuitiv und einfach sein.
    2. Copycat: Sei originell, keine billige Kopie.
    3. Einschränkend: Dein Name sollte dein Wachstum nicht begrenzen.
    4. Nervig: Vermeide gekünstelte und zu gewollte Namen.
    5. Platt: Eindimensional, rein beschreibend und unspiriert? Nein danke!
    6. Nur für Insider: Nö. Dein Name sollte für jeden verständlich sein.
    7. Schwer auszusprechen: Niemand mag Zungenbrecher! Wir fühlen uns entfremdet oder blöd. (Meistens beides).

    Markennamen finden: Fehler Nr. 1

    Dein Markenname ist kompliziert oder sieht aus wie ein Schreibfehler.

    Dein Markenname sollte nicht so kompliziert sein, dass Menschen Schwierigkeiten haben, ihn zu schreiben oder zu verstehen. Verwirrung entfremdet uns von Marken.

    Hier gilt: “Confuse ‘em and you’ll lose ‘em” (“Verwirre sie und du verlierst sie“). Entscheide dich bitte immer für die intuitive und einfachste Schreibweise. Du wirst es mir später mal danken, wenn du nicht jeden Tag 97-mal deinen Namen buchstabieren musst.

    Vielleicht kennst du das Website-Tool „Wix“. Dann hast du dich sicher auch schon mal drüber lustig gemacht, hihi (ach komm, gibs zu)… Oder hast du dich beim Namen Flickr nicht auch gefragt, was denn das bitte sein soll und ob das jugendfrei ist?

    Verzichte deshalb darauf, neuartige Grammatik einzuführen, lustige Spielchen wie Worte rückwärts zu schreiben, Akronyme oder seltsame Schreibweisen mit Großbuchtaben in der Mitte. Deine zukünftige Version von dir selbst wird es dir von Herzen danken. Und ich auch.

    Checke auch immer gleich, was dein Name international bedeutet, wenn du in mehreren Märkten operierst. Mitsubishi musste seinen “Pajero” auf dem spanischen Markt umbenennen in Montero, weil Pajero eine vulgäre Bedeutung dort hat. Sei schlau, sei nicht wie Mitsubishi.

    Markennamen finden: Fehler Nr. 2

    Dein Markenname ähnelt großen Brands oder Namen von Mitbewerbern.

    Ja, ich gebe es zu, ein cooler Name bei anderen kann einen schon sehr inspirieren (völlig menschlich). Manchmal ein bisschen zu sehr. Sei hier bitte vorsichtig, dass dein Markenname nicht offensichtlich kopiert ist oder stark an bekannte Namen anlehnt.

    Wenn dein Markenname “Birne” lautet und du als Logo eine angebissene Birne wählst, wirkt das nicht nur unkreativ, sondern ist auch ein Fremdschämer. Ein Copycat-Markenname lässt deine Brand jedoch nicht nur peinlich wirken, sondern kostet auch Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Außerdem könntest du rechtliche Probleme bekommen.

    Pro-Tipp: Es ist IMMER ratsam, deinen neuen Namen vorher ausgiebig zu recherchieren, ob er belegt ist und später von einem Markenrechtsanwalt überprüfen zu lassen!

    Markennamen finden: Fehler Nr. 3

    Dein Markenname ist einschränkend.

    Dann verhindert er dein Business-Wachstum oder bremst deine Weiterentwicklung. Dein Markenname sollte zukünftigen Geschäftsmöglichkeiten und -plänen genügend Raum geben. Selbst wenn du heute noch nicht mal genau weißt, wohin die Reise mal gehen wird…

    Stell dir vor, Jeff Bezos hätte sein Unternehmen Bücher-Lädle oder sowas genannt. Schließlich ist Amazon als Buchversender gestartet. Doch Jeff-Bert ist ja nicht gerade für Bescheidenheit bekannt und hat sein Unternehmen einfach nach etwas so Gigantischem wie dem wasserreichsten Fluss der Welt – dem Amazonas – benannt… Ganz schön großko…, äh, weitsichtig von Jeff, nicht wahr?

    Fun Fact am Rande: Aktuell fordert der Brasilianische Gouverneur, dass Bezos für die Nutzung des Namens (wegen Amazonas) zahlen soll, hihi.

    (Ja, das kannst du später noch googlen, jetzt bleib bitte noch schön konzentriert bei der Sache hier, damit dein Markenname mal genauso knallt später).

    Markennamen finden: Fehler Nr. 4

    Der Name wirkt konstruiert, kryptisch oder zu gewollt.

    Denke immer an deine Zielgruppe, wenn du deinen Markennamen erstellst. Ist er für sie leicht zu verstehen? Inhaltlich klar? Simpel? Versuche nicht, zu kompliziert oder geheimnisvoll zu sein. Erspare deinen Leuten Rätselspielchen und orakelhafte Symbolik. Dein Markenname sollte inhaltlich einfach zu verstehen, klar und ansprechend sein. Alles andere geht ihnen unnötig auf die Nerven. Nein, und man wirkt auch nicht schlau durch rätselhafte Namen.

    Zu mechanisch klingende oder künstlich kreierte Namen haben ausserdem keinen Feel-Good-Vibe… und der ist entscheidend. Aber dazu kommen wir gleich noch.

    Markennamen finden: Fehler Nr. 5

    Der Name ist platt, langweilig, rein beschreibend.

    Ein zu trockener Name kann eine Marke langweilig und uninspiriert wirken lassen. Warum? Weil rein beschreibende Namen uns nicht stimulieren. Nada. Kein Dopamin-Shot, null Magnetismus, kein Kopfkino und somit zero Emotionen.

    Beschreibende Namen sagen auch nichts über die Persönlichkeit einer Marke aus. Somit zaubern sie uns kein Lächeln ins Gesicht und vermitteln auch nicht den positiven VIBE, den wir so dringend wollen in unserem Markennamen (Ja, den wollen wir. Dazu kommen wir gleich).

    Markennamen finden: Fehler Nr. 6

    Nur Insider verstehen deinen Namen.

    Vermeide es, einen Namen zu wählen, den nur Insider oder Experten in deinem Bereich verstehen. Deine Zielgruppe sollte den Namen intuitiv greifen können, ohne spezielles Fachwissen zu benötigen.

    Der „Fluch des Wissens“ kann dazu führen, dass du potenzielle Kunden abschreckst und mit deinem Markennamen ausschließt. Der Mensch denkt: Wenn ich mich schon zu blöd fühle, den Markennamen zu verstehen, wie wird es mir dann erst bei einer Zusammenarbeit mit denen gehen? Nö, lass mal lieber.

    Markennamen finden: Fehler Nr. 7

    Der Name ist schwer auszusprechen.

    Alles, was schwer auszusprechen ist, distanziert Menschen und verwirrt sie: Niemand möchte sich dumm fühlen, wenn er einen Namen ausspricht (ähnlich wie Fehler Nr. 6). Ein leicht auszusprechender Name wird tatsächlich mit Kompetenz, Intelligenz und Glaubwürdigkeit in Verbindung gebracht (da gibt es sogar Studien drüber!). Oh ja, genau so wollen wir deine Marke erleben, my Dear.

    Ok, geschafft. Die No Go’s sind durch.

    Kleiner Tipp noch: Betrachte die 7 Fehler oder auch Branding-Sünden einfach als Filter oder als eine Art Checkliste. Prüfe jede deiner Namens-Ideen vorher über diese 7 Punkte. Der Rest, der danach übrig bleibt, schafft es in die nächste Runde. Die wäre?

    Kommen wir zum VIBES-Check!

    Was ist der VIBES-Check? Verrate ich dir im nächsten Absatz. Nur so viel vorweg: Es ist der Feel-Good-Vibe, der einen Markennamen erst cool macht. Also, diese Art von cool, dank dem begeisterte Menschen mit gezückter Kreditkarte in der Hand angerannt kommen…

    Einen genialen Markennamen finden: Auf die VIBES kommt es

    Die VIBES? Emm? Ja, die VIBES sind ein kleines Wortspiel, das ich mir für dich ausgedacht habe, damit du dir besser merken kannst, was einen coolen Markennamen ausmacht.

    Wenn du die gut hinbekommst, dann zaubert dein Markenname Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Und dir einen Haufen Punkte aufs Sympathie-Konto inklusive emotionaler Verbundenheit mit deiner Marke.

    Warum? Weil coole, kluge und/oder humorvolle Namen uns kleine Dopamin-Kicks ins Hirn feuern. Lieben wir. Von solchen Anbietern wollen wir mehr.

    Hier die 5 goldenen Regeln, mit denen du geniale VIBES in deinen Markennamen bekommst.

    Markennamen finden, goldene Regel Nr. 1: Dein Name sollte V wie VISIONÄR sein

    Ein Markenname sollte Raum für Wachstum offen lassen und nicht nur für ein einziges Produkt oder eine allzu enge Nische funktionieren. Fang also schon mal an, deine Glaskugel zu polieren, my Dear…

    Ein visionärer Markenname kann in verschiedenen Märkten, Branchen oder Produktkategorien erfolgreich sein. Er lässt Raum für Weiterentwicklung und Veränderung, ohne seine Identität zu verlieren. Ein solcher Name kann leichter in neue Geschäftsfelder expandieren oder verschiedene Produkte und Dienstleistungen unter demselben Dach anbieten. Er trägt dazu bei, die Langlebigkeit deiner Marke sicherzustellen.

    Versuch doch mal zu überlegen, in welche Richtung sich dein Business irgendwann strategisch entwickeln könnte… oder welche Produkte noch hinzukommen könnten. Bestimmt ahnst du schon ein bisschen was, stimmt’s? 😉

    Natürlich, kannst du deinen eigenen Namen als Markennamen wählen, wenn du eine Personenmarke bist. Diese Lösung ist ganz ok, machen viele, bekommt aber sonst keine weiteren Punkte mehr in der VIBES-Checkliste.

    Denn Namen sind austauschbar, schwerer zu merken und man hebt sich nicht besonders ab im Ozean der Lieschen Müllers und Kathrin Schmidts.

    Was uns auch direkt zu Regel Nr. 2 führt…

    Markennamen finden, goldene Regel Nr. 2: Dein Name sollte I wie INSPIRIERT sein

    Eine suggestive Symbolik im Namen weckt positive Assoziationen und gibt deinem Markennamen tiefere Bedeutung. Hier ist kreativ statt plakativ die Devise.

    Ein inspirierender Name beflügelt unsere Fantasie, weckt Assoziationen oder schafft aufregende Verbindungen zu deiner Marke. Klappt gut, wenn er sie mit etwas Bekanntem, oder Metaphern verbindet. Beispiele kommen noch.

    Inspiriert bedeutet aber auch, dass du deinen Markennamen für viele verschiedene Zwecke mit Wordspielen erweitern kannst. Beispielsweise wie du deine Kunden nennst, für deine Produktwelten, für Slogans, Domains, Blogs, Newsletter, Email-Adressen etc…

    Sagen wir mal deine Marke heißt: „Zen Business“. Dann könntest du deine Kunden „Business Buddhas“ nennen, deinen Newsletter „Buddhas Briefe“, deinen Blog „Zen Blog“, deine Emailadresse „erleuchtet@zenbusiness“ etc.

    War jetzt nur ein Beispiel und gibts wahrscheinlich schon. Aber du verstehst, worauf ich hinauswill…

    Wenn du einen Markennamen aus einer Metapher ableiten möchtest, kannst du dich beispielsweise aus diesen Themenwelten bedienen: Musik, Universum, Garten, Küche, Reisen, Natur, Liebe, Superhelden, Zirkus, Kino, Theater, Sport, Yoga, Hollywood u. v. m.

    Du kannst für deine Produkte, Dienstleistungen oder Programme auch humorvolle Namen wählen (wenn es zu deiner Marke passt). Ben & Jerrys Eiscreme machen das so erfrischend. Wer bekommt nicht sofort Lust auf Karamel Sutra, Baked Alaska, Netflix‘d & Chill’d …?

    Oder was denkst du, warum die Getränke und Bechergrößen bei Starbucks so heißen wie sie heißen? Ein klarer Fall von einzigartigem Branding und unkopierbarer Markensprache.

    Oder nenne deine Leistungen/Produkte alle mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnend oder der gleichen Endung wie z.B. The Evergreen Icon, The Funnel Icon… oder Storybrand Secrets, Salespage Secrets, Instagram Secrets etc.

    Ok, das waren jetzt einige Inspirationen zum Finden inspirierter Markennamen (und Produktnamen).

    Deine Markensprache und alle anderen Elemente, die eine geniale Personenmarke braucht, kannst du übrigens in meinem Programm „Storybrand Secrets“ gemeinsam mit mir entwickeln, wenn du magst. (Hüst, die kleine Werbe-Unterbrechung ist schon wieder vorbei. Und nein, du schaffst es jetzt nicht auf Toilette.)

    Markennamen finden, goldene Regel Nr. 3: Dein Name sei B wie BILDHAFT

    Ein cooler Markenname sollte Kopfkino erzeugen oder eine kleine Story erzählen. Denn wenn wir Bilder im Kopf sehen, fühlen wir was. Und wir kaufen nur, wenn wir was fühlen (wissenschaftlich bewiesen). Alles, was abstrakt, vage oder ungreifbar ist, lässt uns emotional kalt und unser Portemonnaie zu.

    Wenn dir also gelingt, Bilder im Kopf deiner Leser zu erzeugen, hast du automatisch ihre Emotionen angesprochen…

    Funktioniert sogar in negativ (wenn humorvoll), denk mal an MäcGeiz. Ich sehe sofort einen alten, knausrigen Schotten vor mir. Dieser bildhafte Name eines Geschäfts appelliert an ein menschliches Motiv, das uns ironischerweise zum Kauf triggert: An das Motiv Geld zu sparen. Ohne es aber ausgesprochen zu haben… Ziemlich clever, nicht wahr?

    Wichtig: Deine Marke sollte angenehme Gefühle auslösen oder wenn du negative Bilder kreieren willst, dann mit einem Augenzwinkern wie “Liquid Death” (geniale Dosengetränke) oder Saftladen, Kinderkram etc.

    Ach ja, und achte hier bitte auf Doppeldeutigkeiten. Dein Name darf auf keinen Fall Bilder erzeugen, die du versehentlich auslöst und gar nicht wolltest…

    Markennamen finden, goldene Regel Nr. 4: Dein Name sollte E wie EMOTIONAL sein

    Dein Name löst idealerweise positive Gefühle in deinen Leuten aus, bringt sie zum Lächeln und zieht sie magnetisch an. Dein Markenname spiegelt auch die Persönlichkeit deiner Marke wider, damit die richtigen Menschen eine echte Verbindung zu dir aufbauen können.

    Warum das wichtig ist? Weil wir Menschen irrational (= emotional gesteuert) sind. Ja, auch du. wir kaufen, entscheiden und machen eigentlich fast alles aus emotionalen (oft unbewussten) Gründen. Wir kaufen, um bewundert zu werden oder anzugeben (also wir jetzt nicht, aber die anderen), aus Gier, aus Statusgründen, um dazu zu gehören, um unseren Hobbies zu frönen (die manchmal nicht mal Sinn machen und sauteuer sind), um schlechte Gefühle loszuwerden oder oder…

    Kennst du die absolute Wunderwaffe in Sachen Markennamen-Magnetismus? Humor. Humor lässt unsere Herzen höher hüpfen. Ja, auch wenn du ein B2B-Business bist. Etwas Humor zeigt einfach nur, dass du deinen Job liebst und Spaß hast, bei dem, was du tust…

    Markennamen finden, goldene Regel Nr. 5: Dein Name sei S wie STICKY

    Sticky, klebrig. Stell es dir so vor, als ob dein Markenname im Ohr deiner Idealkunden kleben bleibt. Er ist leicht zu merken und schwer zu vergessen. Er ist erinnerungswürdig und eingängig und natürlich kurz.

    3 bis 5 Wörter maximal.

    Am besten merken wir uns Dinge, die uns an etwas erinnern, das wir schon kennen. Wenn du mit deinem Markennamen an ein bekanntes Konzept anlehnst, hast du viele Punkte auf der VIBES-Skala.

    Alles klar? Das waren sie, die 5 goldenen Gebote zum Finden genialer Markennamen. Und du weißt nun, warum er die VIBES dazu braucht: Visionär, inspiriert, bildhaft, emotional, sticky.

    Als nächstes schauen wir uns jetzt noch ein paar Brainstorming-Techniken an und Beispiele guter und schlechter Markennamen. Und dann bist du auch schon parat, um deinen eigenen megacoolen Markennamen zu finden.

    Markennamen finden: Brainstorming-Tipps und Beispiele

    Fallen dir ein paar Namen ein, die sofort positive VIBES in dir auslösen…? Hm, lass uns mal überlegen.

    • Bed Head (Haarstyling-Produkte)
    • Ben & Jerrys (Eiscreme)
    • Shalimar … (Parfüm)
    • Jeep Explorer (SUV für Abenteurer)

    All diese Namen sind erfrischend, unerwartet, leicht und Bilder erzeugend. Auch Disney, Apple oder Google fallen in diese Kategorie.

    Namen, die verwirrtes Kopfkratzen auslösen, schaffen es trotzdem manchmal Bekanntheit zu erlangen. Aber dann eher TROTZ und sicher nicht WEGEN ihres Namens wie z.B. Eukanuba (Hundefutter) oder der oben erwähnte Website-Dienst Wix.

    Natürlich kann ein Markenname niemals ALLES ausdrücken, was eine Marke ausmacht. Muss er auch nicht. Hier darfst du reduzieren und super simpel denken. Befreiend, nicht wahr?

    Hauptsache, der Name suggeriert etwas über die Persönlichkeit deiner Marke und regt die Fantasie an. Vielleicht durch eine Analogie, Metapher, einen Vergleich oder eine Symbolik…

    Wie beispielsweise bei Amazon, das von A to Z ableitet (alles von A bis Z, die Bildmarke unterstützt das auch) und natürlich vom riesigen, wichtigen Fluss Amazonas.

    Oder cool ist auch Fiverr… von Fünfer. Die Freelancer-Plattform, wo man früher alle Services für 5 Kröten bekommen hat, einfach ein weiteres R noch dran.

    Oder wie Nike, deren Name von der Siegesgöttin Nike abgeleitet wurde. Symbolischer und suggestiver geht es für eine Sportschuhmarke und Ausrüster junger Athleten kaum…

    Besonders stark kommt das Suggestive auch in Auto- und Parfümmarken zum Vorschein. Sofort sehen wir Bilder von Indiana Jones-artigen Typen, Bergen und Schlammwüsten wie bei Explorer, Yeti, Wrangler, Range Rover etc.

    Im Fall der Parfüms von verlockenden Frauen-Archetypen, wie hier zum Beispiel bei Passion, Poison, Opium, Shalimar, Coco Mademoiselle, Chance.

    Sehr cool für Dienstleister sind auch Markennamen wie diese, weil sie so eine starke Symbolik haben:

    Sounds true – Anbieter spiritueller Kurse, Programme und Podcasts
    The Crappy Childhood Fairy (die Fee der besch… Kindheit) oder die Hormontante sind ebenfalls geniale Namen, die sofort klar machen, worum es geht.

    Oder wenn der Name eines Technik-Onlinekurses „Der Technikfuchs“ lautet. Hier wird klar an das Ziel und den Wunschzustand appelliert, den die Zielgruppe erreichen möchte.

    Ein anderer hervorragender Weg, einen Markennamen zu finden, ist natürlich, über die WERTE zu gehen. Frage dich, welche WERTE möchtest du mit deinem Business verkörpern? Empathie, Zuverlässigkeit, Inklusivität? Und dann brainstorme Synonyme und Symboliken, die diese Werte andeuten.

    Denke beispielsweise an die Batteriemarke Duracell. Denkt man da nicht automatisch schon an ein nerviges Kinderspielzeug, das einfach nie aufhört zu blinken und lärmen? Also, Langlebigkeit wäre hier der Wert.

    Ein Kunstfehler ist hier, wie ich finde, zu plakativ zu werden und die Werte direkt zu nennen. Sowas schlägt meist ins genaue Gegenteil um. Oder wie klingt der „ehrliche Edgar“ für dich? 🙂 Unser superkritisches Gehirn fängt sofort an, den Wahrheitsgehalt zu prüfen und allzu absolute Aussagen anzuzweifeln. Besser wir beschäftigen die Hirne mit einer indirekten Andeutung.

    Hier kurz im Überblick, was du alles fürs Brainstorming deines Markennamens in Betracht ziehen kannst:

    • Wie erwähnt, deine Werte (die du gemeinsam mit deiner Zielgruppe teilst)
    • die Ergebnisse, Ziele, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, die deine Marke oder dein Produkt erfüllt, z. B. Simplecast (Podcast-Hosting),
    • deine Mission, z. B. Truefruits (Smoothies)
    • dein Alleinstellungsmerkmal oder deine Stärken, z. B. Bones & Buddhas (Heilsteine, Naturschmuck etc.), Fiverr
    • Sinneseindrücke, die mit deinen Produkten verbunden sein können, z. B. Sounds true, Lush (Kosmetik, die sehr viele Sinne anspricht)

    Eine originelle Technik, die du auch nutzen kannst, um deinen Markennamen zu finden ist, dein ganz eigenes Wort zu kreieren.

    Achte dabei nur darauf, dass das Wort diese 3 Kriterien erfüllt:

    1. Es sollte wie ein echter Name oder ein echtes Wort klingen oder sich darauf reimen.
    2. Es sollte leicht auszusprechen sein.
    3. Es sollte intuitiv zu buchstabieren und zu schreiben sein

    z.B. Erfolgleicht, Speedo, Swatch, Maniko (Maniküre-Produkte), Mailchimp (Email-Provider), Fiverr (schon wieder).

    Du kannst für diese Technik einfach ein echtes Wort mit einer anderen Endung verbinden:

    Das kann die Markenpersönlichkeit zeigen, wie zum Beispiel bei Samsonite, das aus dem starken Samson abgeleitet wurde und Unverwüstlichkeit suggeriert. Oder wie bei Mailerlite, einem Email-Provider, der die Leichtigkeit im Markennamen integriert hat.

    Oder du kreierst ein Kofferwort, das auch Portemanteau oder Schachtelwort genannt wird. Das besteht aus mindestens zwei inhaltlich überlappenden Wörtern, die zu einem neuen Begriff verschmelzen:

    Als erstes fällt mir dazu Bennifer ein (aus Ben Affleck und Jennifer Lopez). Doch lass uns lieber zu einem schöneren Beispiel kommen: Labradoodle (aus Labrador und Pudel). Ist übrigens mein Hund Banksy (Foto folgt noch) oder Pinterest und Groupon etc.

    Oder du würfelst einfach zwei Wörter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, sodass sie eine neue Bedeutung bekommen (oder einfach cool klingen wie bei Lululemon, der Yogakleidung.)

    Weitere Beispiele wären hier Facebook, Airbus, Blogmojo, Schreibsuchti…

    Jetzt hast du einige Techniken zur Hand, wie du deinen genialen Markennamen findest. Wenn du eine eigene Wortkreation schaffst, schau nur, das sie angelehnt ist an etwas, das deine Zielgruppe schon kennt.

    Ach ja, und besser lang und sticky, als kurz und schwer zu merken. Bei der Gelegenheit möchte ich auch den Trend des Eigennamens hinterfragen. Vor- und Nachnamen sind leider meist nicht allzu sticky.

    Es sei denn, du kannst vielleicht ein witziges Wortspiel aus deinem Namen machen oder ihn kombinieren mit einem Modifikator wie beispielsweise bei Huberman Lab. Mein absoluter Lieblings-Podcast von Andrew Huberman, der sich mit Neurowissenschaften beschäftigt (daher das Lab).

    Wenn du Schmidt oder Müller heisst, darfst du dir auch einfach einen cooleren Namen erfinden oder irgendwas mit Alliterationen versuchen wie Müller Milchreis oder Mango Müller…

    Wow, du bist tatsächlich am Ende des Blogartikels angekommen. Dann überlasse ich dich nun deinem Schicksal und wünsche dir ganz viel Freude bei der Namenssuche. Schreib mir, wenn du etwas Cooles gefunden hast, ich freue mich dann mit dir!

    FAZIT:

    Einen starken Markennamen zu finden, der wirklich funktioniert, ist nicht einfach. Doch wenn es dir gelingt, geht dein Name meilenweit für dein Business. Und mit diesem Blogpost wird es dir hoffentlich etwas leichter fallen, ihn zu finden!

    Ein cooler Markenname hilft dir, mehr Umsatz zu machen und Werbekosten zu reduzieren. Denn wir lieben es alle, wenn Namen uns unterhalten, zum Grinsen bringen, dieses kribblige Gefühl auslösen und die Fantasie anregen… Über solche Namen sprechen und posten wir. Wir teilen sie gerne, um anderen auch diesen kleinen Dopamin-Shot zu geben oder einfach den VIBE zu versprühen.

    Wenn du deinen Markennamen gefunden hast, kannst du dich daran machen, einen passenden Domainnamen zu finden. Erst danach. Sichere deinen Markennamen auch unbedingt markenrechtlich, damit du ihn nicht noch abtreten musst mal. Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Vergnügen beim Kreativsein und Markennamen finden. Schick mir gerne, deine Ideen, die du hiermit gefunden hast.

    Der Blogartikel hat dir gefallen? Du hast Lust, an deinem Markennamen, deiner Markensprache und anderen Elementen, die eine geniale Personenmarke braucht, mit mir zu arbeiten? Dann schreib mir an: hallo@liwiaweible.com.

    Weiterlesen...

  • Die 3 mächtigsten Marketing-Trends im Online-Business, die ich für 2024 sehe (und nein, ich meine nicht KI)

    „Hiilfe, meine Funnel funktionieren nicht mehr“, das höre ich immer öfter. Vielleicht hast du es selbst auch schon festgestellt und dich gefragt, ob das jetzt nur bei dir so ist. Falls ja – nein, ist es nicht 😊. Es gibt gerade massive Veränderungen im Markt, sodass in 2024 und danach online vieles nicht mehr sein wird wie vorher. Was sich verändert, warum und und wie du trotzdem sicher und mit gefülltem Konto da rauskommst, erfährst du in diesem Blogpost. (Natürlich wie immer höchst subjektiv und mit Hilfe meiner Glaskugel ermittelt 🔮).

    3 Trends im Online Business 2024 Blogartikel Conversion Copywriting Liwia Weible 2

    Ich will ausnahmsweise mal gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Das, was in den letzten Jahren – ja, sogar vor 2 Jahren noch – online bestens funktioniert hat, ist vorbei. Und ohne allzu sehr auf Tränendrüse drücken zu wollen (ist ja auch kein schöner Anfang für einen Blogartikel), erschweren gewisse Umstände unser Online-Business aktuell schon etwas.

    Diese Umstände wären:

    Wir haben heute ein Publikum, das online-erfahren und skeptisch ist wie nie zuvor. Alles Menschen, die sehr wenig Zeit und Aufmerksamkeit haben und ständig abgelenkt sind (und sich kaum mehr konzentrieren können).

    Galt vor Kurzem noch, du hättest online 3 Sekunden Zeit, um mit deinen Werbebotschaften und deinem Content zu fesseln, so spricht man heute nur noch von einer Sekunde. In Zahlen: 1 Sekunde.

    Hinzu kommen eine stark steigende Inflation (und somit weniger Kaufkraft und zögerlichere Entscheidungen) und der allgegenwärtige KI-Hype, der immer mehr unseriöse Anbieter anlockt. (Letzteres finde ich persönlich am Schlimmsten!)

    Die permanenten, nicht immer sinnvollen rechtlichen Regulierungen im Online-Marketing machen die Sache auch nicht gerade leichter. Die verursachen besonders kleineren Businesses und Selbständigen viel Ärger und Kosten.

    Doch was uns alle beschäftigen wird und es schon tut im Marketing: Das allgemein sinkende Vertrauen in Online-Angebote.

    Weil im Netz zwar die innovativsten, kostbarsten und genialsten Angebote, Kurse, Programme, Coachings und Produkte auf uns warten. Aber leider auch die schlimmsten Schmiertypen, Hacker und Gauner ohne Werte, auf die niemand je irgendwo gewartet hat.

    Doch es ist auch eine Entwicklung, die Chancen mit sich bringt (also, bis auf die Schmiertypen natürlich). Jedenfalls für Online-Unternehmer:innen, die jetzt präsent handeln und ihr Business auf ein solides Fundament stellen.

    Denn mehr als je zuvor geht es heute darum, dem veränderten Konsumentenverhalten richtig zu begegnen und auf Empathie und echte menschliche Verbindung zu setzen. Statt auf Tricks und KI-Hypes.

    Die Wahrheit ist: Es gibt sowieso keinen magischen Knopf, keine Abkürzung, keinen geheimen Hack. Auch wenn einige glauben, ab jetzt wird Chat GPT für sie ihr Business aufbauen und ihren Content schreiben, so gibt es weitaus bessere Wege zu einem nachhaltigen, profitablen Online-Business.

    Welche? Diese hier:

    Spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, sich mit seinem tiefsten Warum und dem wahren Zweck des eigenen Unternehmens auseinander zu setzen.

    Ok, aber was ist mit KI, Liwia? Ist es nicht wichtiger jetzt alles darauf zu setzen, um den Anschluss nicht zu verpassen?
    Viele aufgeregte anonyme Online-Unternehmer:innen

    Klar, ich bin auch nicht völlig blind – ich sehe auch, dass Künstliche Intelligenz massive Veränderungen mit sich bringen wird. Das kann uns schmecken, wie es will.

    Und doch…

    … wenn es nur eine Sache gibt, die ich in meinen 18 Jahren als Marketing- & Online-Strategin gelernt habe (was ich jetzt echt nicht hoffe 😅), dann diese hier: Nichts ist so sicher wie die Veränderung.

    Technologie kann dir in unserem Business sehr helfen, doch sie wird niemals die zeitlosen, fundamentalen Marketingwahrheiten aushebeln können, die jedes Business braucht, um dauerhaft Erfolg zu haben. Und in meinen Augen werden nur diejenigen einen Vorsprung haben, die zwei Dinge geschickt balancieren können:

    Ich unterteile hiermit Marketing-Trends in zwei Formen, in:

    1. Die Marketing-Hypes wie KI und

    2. in die zeitlosen Marketing-Strategien. Von letzteren werden ich im Folgenden etwas mehr sprechen, weil sie für viel wichtiger halte, um sich ein Online-Business mit Substanz auzubauen.

    Warum? Weil Menschen immer Menschen bleiben werden. Und immer auf ihre merkwürdig widersprüchlich menschliche Art mit Marken und Unternehmen kommunizieren und interagieren werden. #irrational

    Und egal, was die Insta-Anzeigen der Trittbrettfahrer dir versprechen: Künstliche Intelligenz kann dir keine erfolgreiche Marke aufbauen, die auf Vertrauen, Empathie und echter menschlicher Verbindung beruht. Du wirst es schon noch selbst tun dürfen…

    Ist doch eine wundervolle Nachricht, findest du nicht auch? 😊

    Wie du das machst, dazu komme ich gleich noch.

    KI ist ein Marketing-Hype, der bleiben wird – aber kann er dir dein Business aufbauen?

    Marketing-Hypes (wie KI) schütteln uns manchmal durch wie Wirbelstürme.

    Sie kommen (scheinbar) über Nacht und sind nicht mehr zu ignorieren, weil sie über die Branche hinwegrasen und alles mitreissen, was nicht niet- und nagelfest ist. Manchmal hinterlassen sie eine Schneise der Verwüstung, fast immer jedoch viel Verunsicherung.

    Trittbrettfahrer nutzen solche Hypes natürlich sofort, um daraus Kapital zu schlagen. Doch als seriöse Unternehmer:in solltest du neue technologische Entwicklungen, Taktiken und Technologien nutzen, um dein Unternehmen etwas produktiver zu machen.

    Und vielleicht etwas schneller wachsen zu lassen. Hey, ETWAS schneller, hab ich gesagt 😊.

    Bitte aber ohne alles auf eine Karte zu setzen, ohne zu hyperventilieren und ohne alles andere zu vergessen, nur weil es gerade etwas stürmt oder KI-Tools vom Himmel regnet…

    Betrachte Technologie und Marketing-Hypes als einen möglichen Push oder Booster für dein Business, doch behalte stets das große Ganze im Auge.

    Und jetzt kommen wir endlich zu den wichtigen Marketing-Trends, die ich sehe für 2024 und lange noch danach. So wichtig, dass man sie sogar fundamentale Marketing-Wahrheiten nennen könnte.

    Weil Sie dein Business auch in stürmischen Zeiten richtig wetterfest machen können.

    3 Marketing-Trends in 2024 – so mächtig, dass sie dein Business wetterfest machen

    Die Marketing-Trends von denen ich heute rede, sind in meinen Augen wahre Hebel zum profitablen und soliden Business. Sie basieren auf den Emotionen und Bedürfnissen, die zutiefst in unserem menschlichen Verhalten verwurzelt sind. Sie waren in abgewandelter Form vor 100 Jahren genauso wahr wie heute.

    Einfach, weil wir nicht aus unserer Haut können und immer menschlich reagieren und entscheiden werden…

    Menschen wollen Marken und Angebote, die ihnen helfen, ihre Probleme zu lösen und ihre Ziele zu erreichen. Überlege dir also, wie du zu dieser Marke oder diesem Unternehmen werden kannst.

    Welche Tools und Trends du dafür nutzt, ob dabei KI im Spiel ist oder nicht, ist erstmal völlig wurscht.

    Und bevor ich hier heute noch die längste Blog-Einleitung der Welt schreibe, will ich dir endlich verraten, welche 3 fundamentalen Marketing-Trends gekommen sind, um noch laange zu bleiben. Und es dir ermöglich, auch in stürmischen noch ein sicheres, profitables Business aufzubauen.

    Marketing Trend #1: Dein Marketing und dein Content sollen ein Erlebnis sein

    Wie eingangs schon erwähnt, sind in meinen Augen lineare Funnels längst tot. Was meine ich damit? Funnels, die in etwa so funktionieren: Jemand klickt auf eine Anzeige bei Facebook, landet auf einer Landingpage, meldet sich zum Webinar an und kauft danach gleich ein Programm für 3‘000 Euro.

    Das erwarten heute noch einige Unternehmen. Und geben manchmal 5- und 6-stellige Beträge für Online-Agenturen aus, die genau das versprechen. Und wundern sich am Ende, wenn sie kaum je einen Kunden oder einen wirklich begeisterten Kontakt gewinnen.

    Das ist nicht selten der Punkt, wo sie zu mir kommen… Schade, doch leider ist das eben nicht mehr die Art und Weise ist, wie Menschen heute auf Angebote im Internet reagieren.

    Wie läuft Kundengewinnung online in 2024 denn dann ab?

    Menschen interagieren heute über deutlich längere Zeiträume mit Marken, bevor sie kaufen. Sie setzen sich viel intensiver mit den Anbieter:innen auseinander. Und interagieren mit einer Vielzahl ihrer Inhalte (oft auch Werte-basiert) auf vielen verschiedenen Plattformen.

    Jeder Interessent auf seine individuelle Weise. Und das bestätigen moderne Analyse-Tools klar und deutlich.

    Stell dir vor, du bist Gastgeber:in auf deiner Geburtstagsparty und bietest ein riesiges Buffet an leckeren Gerichten an. Erwartest du dann auch, dass jeder die gleichen Sachen nimmt, die gleiche Menge isst und genauso lange braucht, um alles aufzuessen wie alle anderen?

    Nein, stattdessen wird jeder Mensch sich das nehmen, was ihm schmeckt und einiges auch weglassen… Der eine wird reinhauen wie der verfressene Labrador meiner Tante Jolante. Und andere werden sich nur einige Salatblättchen gönnen und satt sein (oder es sich erfolgreich einreden. Ich beneide euch!).

    So ist es auch mit deinem Marketing und deinen Funnels: Dein Buffet sollte dein Content und das Erlebnis mit deinen Angeboten, Freebies, Emails, Landing- und Salespages und überhaupt sämtlichen Kontaktpunkten sein…

    Denn heute sieht es so aus: Wer auf deine Anzeige klickt und sich dein Freebie runterlädt, wird wahrscheinlich nicht gleich danach dein hochpreisiges Coaching kaufen, wenn er noch nie vorher von dir gehört hat.

    Viel wahrscheinlicher ist, dass die Person sich dein Instagram anschaut oder wo auch immer du rumtanzt und sich mit deinen Inhalten beschäftigt. Sich vielleicht (hoffentlich!) in deinen Newsletter einträgt, eine oder mehrere Podcast-Folgen anhört oder etwas anderes von dir konsumiert etc.

    Und das wochen- oder monatelang. (Manchmal jahrelang), bevor er oder sie sich entschließt, zu etwas bei dir zu kaufen.

    Hier noch eine Statistik am Rande: Laut einer Studie der Harris Group würden mehr als 78 % der Millennials (vermutlich gilt das auch für Gen Z) ihr Geld lieber für ein geniales Erlebnis oder eine coole Veranstaltung ausgeben, als sich etwas Schönes zu kaufen.

    Als Angehörige der Status- und Konsum-Generation X, finde ich persönlich diese Haltung sehr cool. Denn sie haben mehr Freude an der schönen Erfahrung (an Erlebnissen!) als an sinnlosen Status-Symbolen, die zu recht heute kaum mehr beeindrucken

    Und wie kannst du Marketing-Trend #1 nutzen, wenn du noch nicht das Budget hast, um jeden Tag auf allen Kanälen in Omnipotenz zu tanzen (oder keine Lust dazu wie ich)?

    Professionelle Hilfe holen. 🙂

    Ja wirklich, so früh wie möglich. Nicht erst das ganze Internet selbst lernen. Nicht ewig an der Website basteln und Brandingfarben wechseln wie Schlüppis und dein ganzes Geld für witzige Gruppenkurse ausgeben. Lieber „hands on“ Hilfe holen beim Aufbau. Jahre sparen.

    Ok, prima. Du musst auch wirklich nicht alles allein machen. Wer hat das überhaupt gesagt?

    Warum glauben wir immer, wir müssten alles alleine machen??

    Frage dich bitte ernsthaft, ob du die nächste Fortbildung oder die teure Online-Academy wirklich brauchst? Oder ob dein Geld nicht vielleicht besser in einer Virtuellen Assistentin oder einem intensiven 1:1-Mentoring untergebracht ist, bei dem du sofort etwas Wertvolles für dein Business umgesetzt hast, was dir Umsatz bringt.

    Also, Hilfe holen und Omnichannel. Oder wenigstens Mono-Channel und alles geben, dass deine Kund:innen völlig geflasht von dir sind. Die berühmte Extrameile ist wichtiger denn je…

    So, und nun zu den 2 anderen Marketing-Wahrheiten, denn die sind fundamental.

    Marketing-Trend #2: Werte werden an erster Stelle stehen

    Menschen wollen von Marken und Unternehmen kaufen, die dieselben oder ähnliche Werte vertreten wie sie selbst. Heute – im Angebotsüberfluss – mehr denn je.

    Sie wollen Kaufentscheidungen treffen, die ihnen all die Storys bestätigen, die sie sich über sich selbst erzählen. Glaubst du nicht? Okay, dann schau dir mal die Sache an, die du zuletzt gekauft hast? Was war es?

    Ein Kleid in modernem Pink. Ah ja, mit dir kann Spaß haben und du bist sicher keine graue Maus. Ein stylishes neues MacBook? Oh, du möchtest als innovativer, (kreativer auch, nicht wahr?) moderner Mensch dastehen, der versiert ist im Umgang mit der neuesten Technik…

    Jeder Kauf, den wir tätigen, unterstreicht eine Geschichte, die wir uns selbst über uns erzählen. Er unterstreicht unsere unbewusste Identität und das, was wir glauben, als Mensch zu sein.

    Wenn du also Werte für dein Marketing und Branding richtig nutzt, werden deine Kunden sagen: Ok, also, wenn ich bei dieser Marke oder diesem Unternehmen kaufe, sagt es DAS und JENES über mich aus. Und genau das wollen wir erreichen.

    Frage dich mal, wie du mit deinem Angebot die Identität deiner Zielgruppe upgraden kannst… Denn das wollen die wirklich von deinem Angebot. Dafür geben sie Geld aus. Die wollen dank dir was Besseres sein, als sie vorher waren.

    Laut Studien sind 89 % der Kunden Marken treu, die ihre Werte teilen.

    Die perfekte Positionierungsstrategie heute, lautet deshalb:

    Zu zeigen, wer du authentisch und in echt bist und wofür deine Marke in ihrem tiefsten Inneren steht. Das wird die stärkste Differenzierungsstrategie überhaupt in den kommenden Jahren werden.

    Früher waren Werte nicht ganz so wichtig. Doch heute – bei all den ähnlichen Qualitätsversprechen – sind sie oft DER entscheidende Faktor für einen Kauf und vor allem für Immerwieder-Käufe. Katsching.

    Marketing Trend #3: Emotionen sind wichtiger als logisches Denken

    Glaubst du nicht? Ist aber so: Um eine Kaufentscheidung treffen zu können, brauchen Menschen sowohl die linke als auch die rechte Gehirnhälfte. Also, ihre Emotionen PLUS ihr logisches Denken.

    Sie brauchen logische Argumente, damit ein Kauf für sie rational Sinn macht. Doch vorher noch müssen sie bestimmte Emotionen fühlen, damit sie wirklich handeln und den Kauf auch umsetzen wollen (=können).

    Rein logische Argumente geben uns nämlich keinen Dopamin-Shot. Sie aktivieren nicht unser Belohnungszentrum und lösen darum keinen Kaufimpuls aus…

    95 % aller Kaufentscheidungen werden emotional und unbewusst getroffen. Das ist Wahnsinn. Wissenschaftlich belegt.

    (Und doch konzentrieren sich die meisten Unternehmen auf rationale Argumente beim Verkaufen.🙄)

    Du möchtest ja die unbewusste emotionale Wahl für deine Leute werden. Wie? Ganz einfach! Ehrliches, authentisches, inspirierendes, empathisches Marketing mit Substanz. 🙂

    Dazu musst du aber unbedingt die emotionale Reise deiner Kunden verstehen… Ok, die verrate ich dir jetzt noch schnell und dann muss ich echt ins Bett (ist schon nach Mitternacht). 🙂

    Die emotionale Reise deiner Kunden

    Wenn du in den Supermarkt gehst, um Waschmittel zu kaufen, denkst du sicher nicht jedes Mal darüber nach, welches du wählen sollst. Du nimmst einfach immer das gleiche. Wer will sich auch jedes Mal fragen: Hach, welches der 257000 Pülverchen nehme ich denn heute mal mit? Um dann noch mikroskopisch klein beschriftete Etiketten zu lesen und 2 Stunden lang Pro und Kontra abzuwägen.

    Wenn du eine Marke gefunden hast, der du vertraust, bei der die Qualität passt und die deine Werte teilt, greifst du immer wieder zu ihr. Du folgst dabei einfach deinem Gefühl (ohne zu denken).

    Weil: Marken basieren auf Gefühlen.

    Gilt auch im richtigen Leben übrigens. An das, was du sagst oder versprichst, werden sich Menschen am Ende des Tages nicht mehr erinnern. Sie werden sich aber sehr wohl daran erinnern, wie sie sich bei dir GEFÜHLT haben.

    Damit deine Traumkunden also bei dir kaufen wollen und dein Online-Business gut laufen kann, stelle dir diese 2 Fragen:

    1. Welche Gefühle müssen Menschen haben, um bei mir kaufen zu wollen?
    2. Wie löse ich diese Gefühle in ihnen aus?

    Modernes Marketing hat die Antworten. Es sind die empathischen, emotionalen Trigger. Ja, die bösen Marketing-Trigger, genau. Die klingen viel schleimiger und manipulativer, als sie in Wirklichkeit sind (jedenfalls in den richtigen Händen und in der richtigen Dosis). Darum bitte nicht als Teufelszeug verdammen, sondern unbedingt nutzen!

    In der Pyramide unten siehst du, was Menschen fühlen müssen, um nicht nur Kaufinteresse zu entwickeln, sondern auch den entscheidenden Handlungsimpuls zu bekommen. Und du siehst daneben, wie du du diese Emotionen auf angenehme Weise auslösen kannst (Trigger).

    Die Emotionally Kundenreise

    Interessenten müssen diese emotionale Reise von ganz unten bis nach ganz oben bei dir durchlaufen. Wenn du verstehst, wie du sie von Stufe zu Stufe das Treppchen hochjagst, werden sie dir deine Angebote am Ende aus den Fingern reißen wollen.

    Und weißt du, was noch das Beste ist? Genau die richtigen emotionalen Botschaften und Funnel-Elemente, die deine Zielgruppe in jeder Phase braucht, können wir beide auch gemeinsam exklusiv im 1:1 Mentoring für deine Marke entwickeln.

    Boh, geschafft. Also ich jetzt mit Schreiben. Und du? DU bist überhaupt der Knaller, dass du so lange lesen kannst! Gratuliere zu deinem Fokus.

    FAZIT:

    Setze auf eine authentische Marke mit einem starken Warum, auf Werte-basiertes Branding und die richtigen Entscheidungshilfen in Form von ehrlichen (!), emotionalen Triggern und Botschaften. Statt (übermäßig) auf KI oder andere Tricks und Hypes. Dann wir dein Online-Business noch lange sicher und profitabel sein.

    Gleichzeitig machst du damit inspirierendes, echtes Marketing, das Menschen lieben statt schmieriges Werbe-Gedöns. Stell es dir in etwa so vor: Das alte Marketing rennt jedem hinterher und brüllt – Kauf mein Zeug, kauf mein Zeug! Das neue Marketing rauscht währenddessen wie eine strahlende Ikone in eleganter Robe über die Bühne und lässt sich von begeisterten Bewunderern Kusshände zuwerfen. Oder so ähnlich… 😊

    Du möchtest an einem Funnel arbeiten (der auch in 2024 noch funktioniert) oder dir eine wertebasierte Personal Brand aufbauen? Prima, dann hab ich was für dich! Schreib mir an hallo@liwiaweible.com. Ich freu mich, dich persönlich kennenzulernen.

    Weiterlesen...

  • Warum „Copywriting lernen“ ganz oben auf deiner To-Do-Liste stehen sollte, wenn du dir ein wetterfestes Online-Business aufbauen willst

    Du möchtest dir ein Online-Business mit Substanz aufbauen, um dir ein zusätzliches Einkommen zu sichern oder ganz davon zu leben? Dann empfehle ich dir, als erstes Copywriting zu lernen. Heute stelle ich dir 3 goldene Copywriting-Prinzipien vor, die dir helfen Menschen auf angenehme Weise von dir und deinen Angeboten zu überzeugen. Und du lernst das Wichtigste überhaupt: die emotionale Reise deiner Kunden zu verstehen.

    Copywriting lernen: Kostenloses Tutorial über die emotionale Kundenreise und 3 goldene Prinzipien im Copywriting

    Doch vorher: Äh, was war gleich nochmal Copywriting?

    Copywriting ist das Verkaufen mit geschriebenen Worten. Also die Fähigkeit, deine Kundenansprache so zu gestalten, dass sie Menschen zu einer Handlung bewegt.

    Etwa zu einem Klick, einem Download, einer Terminbuchung oder dem direkten Kauf deines Coachings, Kurses oder Programms nach dem Lesen deines Textes.

    In gewissen Fällen verkaufst du online auch an sehr viele Menschen gleichzeitig ganz ohne persönliche Gespräche.

    Was auch häufig der Grund ist, dass Online-Business gerne mal als „passives Einkommen“ bezeichnet wird, was aber nichts anderes als schmieriges Marketing-Gelaber unseriöser Anbieter ist. Wenn du sowas hörst, solltest du gleich das Weite suchen. #redflag

    Denn ein Online-Business aufzubauen – jedenfalls eines mit Substanz – ist genauso anspruchsvoll wie jeder andere Business-Aufbau auch. Es gibt KEINEN magischen Hack oder Trick dabei.

    Doch es gibt Abkürzungen hier und dort. 😉

    Eine davon ist: Relativ früh schon Copywriting lernen. (Wenn du das verpasst hast, dann gilt halt „besser spät als nie“). 🙂

    Warum? Weil praktisch alle Marketing-Kampagnen im Online-Business zu 80% aus Text bestehen.

    Weil Texte die Grundlage für jedes Video-Skript, den Newsletter, jeden Funnel und Launch, den Podcast und die Website inklusive Brand Storytelling sind. Ach ja, und für Social Media und vor allem für die Werbeanzeigen dort.

    Natürlich sind das nicht irgendwelche Texte…

    • Copywriting ist die Email-Sequenz, die Vertrauen aufbaut und Menschen authentisch von dir und deinen Angeboten überzeugt.
    • Copywriting ist die Landingpage, auf der sich Menschen dein Freebie downloaden statt wegzuklicken.
    • Copywriting ist die Salespage, die im Autopilot für dich verkauft, weil sie psychologisch aufgebaut ist.
    • Copywriting sind deine Facebook-, Instagram- und Google-Anzeigen, die überhaupt zeigen, dass es dich gibt und vieles mehr…

    Natürlich steckt da eine Tonne Know-how über menschliches Verhalten im digitalen Umfeld drin (vor allem bei Conversion Copywriting, auf das ICH spezialisiert bin und von dem ich hier auch rede immer).

    Ok, ich glaube, das ist klar geworden, oder? Und jetzt willst du auch sicher gleich DIE wichtigsten Basics aus dem Copywriting lernen, stimmt’s?

    Prima, dann legen wir gleich los, denn du wirst höllisch gute Verkaufstexte brauchen, wenn du dir ein Online-Business aufbauen willst.

    Aber keine Sorge, du hast ja jetzt mich, folge mir einfach – ich nehm‘ dich an die Hand. 🥳

    1. Copywriting lernen: Warum es nicht ohne Emotionen geht

    Das hier ist vielleicht die wichtigste Lektion überhaupt, wenn du Copywriting lernen willst, um dir ein Einkommen im Netz aufzubauen: Dein Angebot interessiert niemanden.

    Hupsi, was? Ja, richtig gehört.

    Menschen müssen erstmal verstehen, welchen WERT dein Angebot für ihr Leben stiftet. Also, was genau sie nach der Zusammenarbeit mit dir HABEN, SIND oder KÖNNEN.

    Und vielleicht denkst du jetzt:

    Sehen und erkennen die das denn nicht von selbst? Glaub mir, nein!

    Können die sich nicht allein denken – weil es ja ähnliches schon irgendwo gibt? Niemals!

    Spricht ein gutes Angebot nicht einfach für sich selbst? Never ever, die meisten verstehen nicht mal, was du genau anbietest.

    Bedenke bitte: Du verkaufst kein standardisiertes, physisches Produkt, wo jeder ein klares Bild davon hat, was das ist. Sondern eine komplexe, ungreifbare Dienstleistung oder ein einzigartiges Coaching oder Programm.

    Niemand weiss vorher wirklich, was er da kauft bei dir.

    Du darfst also Copywriting lernen, um Menschen attraktiv vermitteln zu können, wie eine Zusammenarbeit mit dir ihr Leben verbessern und ihrer Identität ein Upgrade verpassen wird.

    Denn wir kaufen Dinge oder Angebote, weil wir durch den Kauf etwas Besseres sein oder besser dastehen wollen als vorher. So einfach ist das.

    Menschen kaufen bei dir, um ihr Leben zu verbessern. Sie wollen in ihren eigenen Augen oder in den Augen anderer besser dastehen. Transformation und/oder ein Identitäts-Upgrade sind hier fast immer die tieferliegenden Kaufmotive.

    Und genau die gilt es zunächst in deinem Copywriting und Marketing zu addressieren. Damit eine emotionale Aktivierung stattfindet.

    Darum ist das hier ein fataler Fehler, den so viele Anbieter in ihrem Copywriting machen: Sie verkaufen nur über RATIONALE Angebotsmerkmale.

    Sie beginnen ihre Texte damit, die Details und Features ihrer Angebote zu beschreiben.

    Nur blöderweise interessiert das überhaupt (noch) niemanden.

    Klüger ist es, die Menschen erst empathisch dort abzuholen, wo sie stehen und die Benefits des Angebotes zu betonen. Also, erst den emotionalen Nutzen zu kommunizieren und erstmal überhaupt ihr aufrichtiges Interesse und Verlangen von Innen heraus zu wecken.

    Copywriting lernen: Features und Benefits-Liwia-Weible

    Das hier sind beispielsweise Produktmerkmale oder auch Angebotsfeatures:

    • Der Kurs hat 8 Module und 100 Video-Stunden
    • Das PDF-Workbook mit 30 Seiten
    • 5x 60-minütige Zoom-Sessions
    • etc…

    Schau…

    Niemand will sein schwerverdientes Geld für einen Kurs, ein Coaching oder eine vielleicht hochpreisige Dienstleistung ausgeben. Niemand hat Lust, sich durch 30-seitige Workbooks oder mehrmonatige Paartherapien zu quälen.

    Aber was wir wollen, ist das Ergebnis: Eine harmonische Beziehung ohne Drama im Beispiel der Paartherapie. Oder bessere Eltern und Vorbild für ihre Kinder sein etc.

    Das sind unsere wahren Kaufmotive.

    Merke also: Ohne Emotionen KEIN Kauf.

    Für rationale Argumente ist in guten Verkaufstexten natürlich genügend Platz, aber erst später. Dann wenn sie schon für dich 🔥 brennen und sich im Herzen (und Unterbewusstsein) für dich entschieden haben.

    Dann fangen sie an logische Gründe zu suchen für ihre Entscheidung, die emotional praktisch schon besiegelt ist.

    Je höher übrigens der emotionale Nutzen oder Wert ist, den wir in einem Angebot sehen, desto egaler wird uns auch der Preis…

    Gratis-Tool: In 6 simplen Schritten vom rationalen Merkmal zum emotionalen Nutzen

    Fazit: Dein Angebot kann noch so gut sein. Niemand wird sich dafür interessieren, wenn du es nicht schaffst, den Wert deiner Arbeit mit den richtigen Worten zu kommunizieren und dieses aufgeregte Haben-Wollen-Gefühl in Menschen zu wecken.

    Ohne falsche Versprechungen und schmieriges Marketing-Gelaber.

    Aus diesem Grund habe ich extra ein Tool entwickelt, das ich dir gerne schenken möchte: Den BENEFIT-ZAUBERER. Du kannst ihn dir hier kostenlos herunterladen, wenn du einen simplen, aber effektiven Ablauf suchst, der dir hilft, deine rationalen Angebotsmerkmale in saftige, verkaufsstarke Nutzenkommunikation zu verwandeln.

    Hol ihn dir hier für 0 Euro, den: Benefit-Zauberer

    Ok, weiter geht’s. Jetzt zeige ich dir, noch zwei geradezu heilige Regeln, wenn es darum geht, effektives Copywriting zu lernen.

    2. Copywriting lernen: Mache sofort die richtigen Menschen auf dich aufmerksam

    Die Krux an unserem Kaufverhalten online ist folgende:

    a) Wir sind massiv abgelenkt, weil täglich 5’000 bis 20’000 (je nach Studie) Werbebotschaften um unsere Aufmerksamkeit buhlen.

    b) Wir werden mit Content, Angeboten und Gratis-Dingern geflutet und unser Gehirn ist schon standardmässig darauf gepolt, möglichst viel auszusortieren. Vor allem blendet es alles blitzschnell aus, von dem wir GLAUBEN, dass es uns nicht betrifft.

    Deswegen ist es so immens wichtig, dass dein Verkaufstext schon im ersten Satz deiner Zielgruppe signalisiert: „Hey, das hier ist GENAU FÜR DICH gemacht! Bitte sortiere mich nicht aus.“

    Dazu hast du 2 Möglichkeiten, um deiner Zielgruppe innerhalb weniger Sekunden zu erkennen zu geben, dass sie bei dir richtig sind:

    2.1. Du rufst deine ZielkundInnen direkt aus:

    Also sagst so etwas wie „an alle Säugling-Mamas, die in den nächsten 3 Monaten abstillen wollen“. Oder: „Wichtige Frage an alle Hypnosetherapeutinnnen, die eine eigene Praxis eröffnen möchten“ etc.

    2.2. Oder du verwendest Zielgruppen-Slang:

    Also Code-Worte, die eindeutig identifizieren, wer konkret gemeint ist mit dem Angebot. Für die Zielgruppe von oben wären das Branchen-Jargon, wie „launchen“ oder einen „Funnel aufbauen“ etc. Dann musst du deine Zielkundschaft nicht explizit nennen, was oft eleganter ist.

    So sehen die Leser:innen binnen 3 Sekunden – quasi schon in der Überschrift – dass sie hier genau richtig sind und du hast ihre Aufmerksamkeit!

    Wo du die Zielgruppe direkt oder indirekt ausrufst? EINFACH ÜBERALL.

    Also in Überschriften auf Landingpages und Verkaufsseiten, im ersten Satz in Facebook-, Instagram- und Google-Anzeigen, auf deiner Website sofort ganz oben, im Blog. Auf der Salespage oben und konkreter noch, nachdem du dein Produkt vorgestellt hast. Einfach überall, wo du etwas anbietest – sogar im Titel deines Freebies.

    Nutze im Text dazu Formulierungen wie

    • „Das ist für dich, falls…“
    • „Für wen ist dieses Programm?“,
    • „Falls etwas davon auf dich zutrifft, dann bist du am richtigen Ort“
    • „Du bist hier richtig, wenn (etwas, das sie wollen), ohne (etwas, das sie nicht wollen)“.

    Und das Beste daran, wenn du genau die Zielgruppe so klar benennst?

    Personen, die NICHT ideal für dein Angebot sind, selektieren sich automatisch und ganz von selbst raus, weil sie dein Angebot nicht interessiert. Win Win.

    So geschafft. Du hast jetzt einige super wichtige Regeln, Basics und Techniken kennengelernt, um Copywriting zu lernen.

    Und du hast sehr fleissig bis zum Schluss gelesen, Bravo. Das könnte echt was werden mit deinem Online-Business 😉.

    3. Copywriting lernen: Lerne psychologische Trigger (richtig!) zu nutzen

    Wenn du Copywriting lernen willst, das all deinen Funnels und deinem Marketing dient, kommst du um dieses Konzept nicht herum: Die psychologischen Trigger. Sie sind auch als Marketing Trigger oder Verkaufstrigger bekannt.

    In den falschen Händen und/oder in der falschen Dosierung sind psychologische Trigger wahres Teufelszeug! Doch ohne sie ist Copywriting und dein gesamtes Marketing völlig wirkungslos.

    Denn damit Menschen mit uns arbeiten und bei uns kaufen wollen ist, müssen wir in der Lage sein, ihnen auf seriöse, authentische und wertschätzende Weise bestimmte Gefühle zu geben.

    (Und ja, das kann man 100 % passend zu deinen starken Werten hinbekommen. Denn ich unterrichte nichts, was damit nicht vereinbar wäre.)

    Lies weiter, um zu erfahren, welche Gefühle das sind und wie du sie auslöst.

    Du willst Copywriting lernen? Dann verstehe zuerst die emotionale Reise deiner Kunden

    Damit deine Traumkunden also bei dir kaufen wollen und dein Online-Business gut laufen kann, solltest du dir diese 2 Fragen stellen:

    1. Welche Gefühle müssen Menschen haben, um bei mir kaufen zu wollen?
    2. Wie löse ich diese Gefühle in ihnen aus?

    In der Pyramide unten siehst du, was Menschen fühlen müssen, um nicht nur Kaufinteresse zu entwickeln, sondern auch den entscheidenden Handlungsimpuls zu bekommen. Und du siehst daneben, wie du du diese Emotionen auf angenehme Weise auslösen kannst (Psychlogische Trigger im Marketing).

    Copywriting lernen: Diese Pyramide zeigt, welche Emotionen zum Kauf führen

    Die Menschen, denen du dienst, also deine Traumkunden, müssen diese emotionale Reise von ganz unten bis nach ganz oben bei dir durchlaufen. Die richtigen psychologischen Trigger in deinen Texten in der richtigen Dosierung und in authentischer, empathischer Form sind unverzichtbar, um sie von einer Stufe auf die nächste zu bringen und dein Online-Business damit zum Erfolg zu führen.

    Du siehst hier aber auch schon die grosse Verantwortung, die es mit sich bringt, Copywriting von den richtigen Leuten zu lernen – und es so einsetzen zu können, dass es mit deinen Werten räsonsiert.

    Denn es geht nicht darum, Menschen dazu zu bringen, dass sie ihren rationalen Verstand ausschalten und dann Käufe tätigen, die sie nicht wollen. Das gibt es leider schon viel zu oft in der Online-Business-Welt, das kann jetzt endgültig weg!

    Fazit:

    Die Fähigkeit, sein Tun und den Nutzen seiner Arbeit unwiderstehlich auf den Punkt zu bringen, ist ein entscheidender Grund, um Copywriting zu lernen.

    Sales Texte zu beherrschen und werte-basiert einzusetzen, ist ein entscheidender Hebel, wenn du dir ein Online-Business mit Substanz aufbauen willst. Denn je besser deine Texte verkaufen, desto besser wird es bei dir laufen.

    🎁 Extra-Tipp: Hol dir hier für 0 Euro meine Checkliste mit den wichtigsten, seriösen 25 psychologischen Triggern für dein Copywriting und Online-Business.

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